Beiträge von Kuga-Stromer

    In Mai kam ab Monatsmitte die Hitze. Da lief auch oft die Klimaanlage. Ich war aber recht wenig mit dem Kuga unterwegs. Fahrprofil: 75% Autobahn, 10% Landstraße und 15% innerstädtisch, oft bergauf und bergab, aber immer im Modus Normal EV-auto bei maximal 80% Ladung.


    Mai:

    869,0 km gefahren, davon 541,8 km (62,3%) elektrisch, Durchschnittsgeschwindigkeit 48,3 km/h

    Getankt E10: 31,17 l für 57,01 € (1,829 €/l)

    Geladen: 71,7 kWh für 29,40 € (0,410 €/kWh)


    Verbrauch:

    Benzin 3,59 l/100km plus Elektrizität 8,25 kWh/100km, Energiekosten 9,94 €/100km


    Dank Benzinpreisbremse war ich endlich wieder unter 10 € pro Kilometer.

    Nachtrag Nr. 2


    Im April war es meist schon angenehm warm. Inzwischen habe ich auch gelernt, dass es auch auf der Autobahn im EV-auto am günstigsten ist zunächst den Akku leer zu fahren, bevor man den Verbrenner startet. Ein wenig Voraussicht und Feingefühl im rechten Fuß macht das möglich. Auch waren die einzelnen Fahrten etwas kürzer. Fahrprofil: 65% Autobahn, 5% Landstraße und 30% innerstädtisch. Teilweise ging es aber wieder bergauf und bergab.


    April:

    1544,5 km gefahren, davon 1009,1 km (65,3%) elektrisch, Durchschnittsgeschwindigkeit 45,2 km/h

    Getankt E10: 48,06 l für 96,21 € (2,002 €/l)

    Geladen: 144,0 kWh für 59,04 € (0,410 €/kWh)


    Verbrauch:

    Benzin 3,11 l/100km plus Elektrizität 9,32 kWh/100km, Energiekosten 10,05 €/100km


    Trotz etwas höherem Benzinpreis war es pro Kilometer wieder deutlich günstiger.

    Leider bin ich erst heute dazu gekommen, die vergangenen drei Monate auszuwerten.


    Im März war es zum Ende hin noch einmal knackig kalt geworden. Das alleine hat aber den Verbrauch nicht so stark nach oben getrieben, wie mein zunächst ungünstiger Umgang mit der Beschränkung nur im EV-Auto zu fahren, wenn es nach ein paar Kilometern schon für eine weitere Strecke auf die Autobahn geht. Hier hatte ich zu oft unnötigerweise den Verbrennungsmotor parallel zum elektrischen Vortrieb laufen. Fahrprofil: 70% Autobahn, 10% Landstraße und 20% innerstädtisch.


    März:

    1785,6 km gefahren, davon 862,5 km (48,3%) elektrisch, Durchschnittsgeschwindigkeit 51,8 km/h

    Getankt E10: 97,39 l für 194,01 € (1,992 €/l)

    Geladen: 121,2 kWh für 49,69 € (0,410 €/kWh)


    Verbrauch:

    Benzin 5,45 l/100km plus Elektrizität 6,79 kWh/100km, Energiekosten 13,65 €/100km


    Somit war das der bislang teuerste Monat, was die Energiekosten pro Kilometer betrifft, seit ich den Kuga PHEV fahre.

    Bitte nicht wissenschaftliche Fakten mit Meinungen verwechseln.


    Das Begrenzen der Ladung eines Lithium-Ionen-Akkus, um einen Zellenschluss nahezu ausschließen zu können, beruht auf elektrochemischen Tatsachen. Man kann aber solche Tatsachen durchaus ignorieren und anderer Meinung sein.


    Dass die Erde tatsächlich eine Kugel ist, wurde wissenschaftlich hinreichend bewiesen. Trotzdem kann man der Meinung sein, sie wäre eine Scheibe, die von vier Elefanten getragen wird, welche auf einer riesigen Schildkröte stehen.

    Könnt mich gerne korrigieren wenn es bei euch anders ist.

    Ja, das ist bei mir anders.

    1. Beim ersten Schreiben ist unsinnigerweise das FL abgebildet, obwohl es nur das VFL betrifft.

    2. Das erste Schreiben bezieht sich auf den vorherigen Rückruf 24S79.

    3. Die 80%-Anleitung ist nur für Sync3, beim zweiten Schreiben auch für Sync4.

    4. Dem zweiten Schreiben liegt eine Datenschutzerklärung des KBA bei, da die Halterdaten (Adresse, Kennzeichen) an Ford übermittelt wurden.

    Erstes Schreiben OHNE Anleitung für die 80% Ladung …

    Wann hast du das erste Schreiben bekommen? Meines ist auf den 23.12.25 datiert und hat schon die Anleitung, auf die auch im Text hingewiesen wird:

    Zitat

    … Es ist wichtig, diese Grenze nicht zu überschreiten. Sie können diese Obergrenze für den Ladezustand von 80 % über den Touchscreen im Fahrzeug oder über die Ford-App festlegen. Weitere Hinweise finden Sie in der beigelegten Broschüre.

    Genau. Ich bin ja in meiner Naivität als Laie auf diesem Gebiet davon ausgegangen, dass es diese live- on-board-Überwachung schon lange gibt. Alle andere ist doch fahrlässig.

    Das ist keineswegs naiv sondern eher selbstverständlich. Und ja, eine solche Überwachung gab es von Beginn an. Nur hat sie in diesem speziellen Fall zu spät reagiert. Auch nach dem Update durch 24S79 war die Erkennung zwar besser aber noch nicht verlässlich genug. Daher gibt es aufgrund weiterer Untersuchungen an den danach noch aufgetretenen Zwischenfällen ein weiteres Update durch 25SC4.

    Ja, so ein (überflüssiges) Zettelchen war dabei, aber das kann doch nicht der Grund für ein neues mit Warn-Rot markiertes Rückrufschreiben sein...oder doch?

    Die Hinweise zur Einstellung der 80%-Begrenzung lag auch schon den ersten Schreiben bei, zumindest bei mir, aber nur für Sync3, da das FL noch nicht betroffen war. Beim zweiten Schreiben wird das Prozedere auch für das Sync4 des FL beschrieben. Zudem liegt dem zweiten Schreiben eine Datenschutzerklärung des KBA bei, da Ford die Adressen des KBA verwendet hat.