Beiträge von Kuga-Stromer

    ... wenn ich rein elektrisch fahre und das ausrechne liege ich zw. 23-33kWh/100km incl. Ladeverluste und ich bin Di-Mi. von Augsburg nach Würzburg und zurück mit ACC und 135kmH auf der BAB und da kam ich auf 6,96l/100km und 14kWh/100km.

    Ja, das kommt durchaus hin. Rein elektrisch bin ich schon zwischen 21 und 36 kWh/100km unterwegs gewesen, je nach Jahreszeit und Heizungsnutzung. Und auch 6,96 l/100km bei 14 kWh/100km (netto 31,9 kWh/100km) sind plausibel. Auf der Autobahn habe ich im Sommer ohne Klimaanlage auf ebener Strecke mit konstanten 130 km/h einen Verbrauch von 7,5 l/100km bei Ladungserhalt (EV später) ermittelt. Das sind 22,3 kWh/100km netto. Bei 135 km/h liegt der Wert schon spürbar darüber und der Rest war dann sicherlich die Heizung.


    Man sieht daran sehr schön, wie unterschiedlich aber dennoch realistisch die Verbrauchswerte sein können.


    Dennoch ist das für diese Diskussion der falsche Thread. Hier geht es um den durchschnittlichen Verbrauch je Monat. Alle anderen Verbrauchswerte gehören in den Thread:


    Ich verstehe die ganze Aufregung hier auch nicht. Die von Kugi71 geposteten Werte von 2,5 l/100km bei 13,67 kWh/100km ergeben nach meiner Berechnung eine Antriebsenergie von 18,37 kW/h netto. Wie immer rechne ich dabei mit einem elektrischen Wirkungsgrad einschließlich Ladeverluste von 80% und einem thermischen Wirkungsgrad des Verbrenners dank Atkinson-Zyklus von 35% bei 8,5 kWh je Liter Benzin.


    Wo ist da das Problem? Werte von 18 kW/h hat doch sicher jeder schon mal im Bordcomputer bei der elektrischen Effizienz stehen gehabt. Das ist bei mir zwar eher der Wert für Frühjahr und Herbst (im Winter liege ich deutlich darüber und im Sommer auch schon mal darunter, im Jahresschnitt liege ich bei netto 20kW/h), aber mein Streckenprofil ist auch recht ungünstig und ich fahre nicht übermäßig sparsam. Niemals käme ich jedoch auf die Idee, jemanden abstreiten zu wollen, dass er im Verbrauch 10% bis 20% günstiger liegen kann als ich.


    Fazit: Ein bischen Nachrechnen kann nicht schaden. Und da ich das immer gerne mache, finde ich das Wesen dieses Threads hier auch überaus interessant und sinnvoll. Schade nur, wenn dann so viel am Thema vorbei und nur aus dem Bauchgefühl heraus rumgemäkelt wird.

    ... Das Einspeisen in das Hausnetz aus dem HV-Akku ist ja nicht nur eine Sache der Politik, sondern auch des VDE und der benötigten Hardware. ...

    Hinzu kommt noch, dass die maximale Anzahl der Ladezyklen viel schneller erreicht ist. Daher schränken einige Hersteller die Garantie auf die Akkus bei der Nutzung von Vehicle to Grid (V2G) oder Vehicle to Home (V2H) deutlich ein oder begrenzen die Anzahl der Rückspeisungen auf dann schon weniger interessante Werte. Neben politischen und technischen Gesichtspunkten gibt es also auch noch wirtschaftliche und juristische.


    Einen recht guten Artikel darüber gibt es hier:


    https://efahrer.chip.de/news/e-auto-von-vw-kann-nun-strom-in-netz-speisen-doch-die-technik-stoesst-an-grenzen_108599

    Im Februar bin ich noch weniger gefahren als im Januar. An ein paar Tagen war es wieder sehr frostig. Aufwärmen und Abtauen durch programmierte Abfahrzeiten sind im Verbrauch beinhaltet.


    Februar:

    252,6 km gefahren, davon 166,7 km (66,0%) elektrisch, Durchschnittsgeschwindigkeit 38,0 km/h

    Getankt E10: 10,02 l für 17,12 €

    Geladen: 36,2 kWh für 9,42 €


    Verbrauch:

    Benzin 3,97 l/100km plus Elektrizität 14,33 kWh/100km, Energiekosten 10,51 €/100km

    Und wie ist das eigentlich im Stand? …

    Das kommt darauf an, ob das Fahrzeug eingeschaltet ist oder nicht. Ist das Fahrzeug ausgeschaltet, dann läuft alles über die 12V-Batterie. Ist es eingeschaltet (Startknopf drücken ohne Bremspedal zu treten reicht), kommt die Bordspannung über den DC/DC-Wandler aus dem HV-Akku. Im Sync3 kann man einstellen, dass es auch länger als 30 min so geht.

    … Dabei wird es sich voraussichtlich um ein Mid-Size SUV handeln, Kuga in kantig. …

    So vielleicht:


    Ford Kompakt-E-SUV (2023): Preis/Reichweite | autozeitung.de
    Das Ford Kompakt-E-SUV (2023) basiert auf VWs MEB-Baukasten. Gebaut wird der ID.4-Zwilling in Köln. So schätzen wir Preis & Reichweite ein!
    www.autozeitung.de


    Ford Elektro-SUV auf MEB-Basis erstmals erwischt (Update)
    Ford entwickelt ein Elektroauto auf Basis der MEB-Plattform von VW. Jetzt wurden erstmals Prototypen des Fahrzeugs fotografiert.
    insideevs.de