ab Werk nur 70% ? - warum das denn ?
würde mich wirklich interessieren
ab Werk nur 70% ? - warum das denn ?
würde mich wirklich interessieren
Alles anzeigenHallo auch in dieser Diskussion möchten wir uns mit unseren Erfahrungen mitteilen.
Hallo Zusammen,
ich möchte hier von einem Erlebnis mit unserem Ford Kuga Plug-in-Hybrid berichten, das für uns nicht nur sehr ärgerlich, sondern auch durchaus beunruhigend war.
Wir waren mit unserem Wohnwagen in Südfrankreich unterwegs, als plötzlich die Warnmeldung „Fahrzeug sicher verlassen“ erschien. Gleichzeitig wurde auf eine mögliche Gefahr im Zusammenhang mit der Hochvoltbatterie hingewiesen.
Unser Kuga hatte zu diesem Zeitpunkt gerade einmal 30.000 Kilometer Laufleistung. Außerdem bestand noch Garantie, und sämtliche vorgeschriebenen Inspektionen und Wartungen waren regelmäßig und vollständig durchgeführt worden.
Wir konnten glücklicherweise noch rechts ranfahren und das Fahrzeug abstellen. Anschließend wurde der Kuga aus Sicherheitsgründen von Ford praktisch verriegelt. Es war nur noch möglich, die Türen zu öffnen. Eine Weiterfahrt war nicht mehr möglich.
Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Da der Kuga aufgrund des Fehlers nicht normal auf den Abschleppwagen gezogen werden konnte, musste er mithilfe von Luftkissen auf das Abschleppfahrzeug gehoben werden. Unser Kuga und der Wohnwagen wurden anschließend gemeinsam zu einem örtlichen Abschleppdienst gebracht.
Nachdem wir Ford kontaktiert hatten, wurde das Fahrzeug am folgenden Tag von Ford in eine Ford-Vertragswerkstatt gebracht. Auch interressant ,der ADAC (seit 40 Jahren Mitglied) verweigerte jede Hilfe ,mit der Begründung ,wegen der bestehenden Ford AssistanceVersicherung müßte Ford zuerst helfen.
Was uns allerdings besonders enttäuscht hat: Obwohl für das Fahrzeug zu diesem Zeitpunkt noch Garantie, eine Mobilitätsgarantie sowie Leistungen über Ford Assistance bestanden, wurde uns von Ford kein Leihwagen zur Verfügung gestellt, mit dem wir nach Hause hätten fahren können.
Auch eine Rückholung des Fahrzeugs nach Deutschland wurde von Ford verweigert. Uns wurde mitgeteilt, dass laut AGBs Ford erst fünf Tage nach der Diagnose, also nachdem feststeht, was genau am Fahrzeug defekt ist, bereit sei, eine Rückholung nach Deutschland zu veranlassen.
Auch bei der weiteren Unterstützung ließ uns Ford Assistance im Stich. Eine Kostenübernahme oder Unterstützung für notwendige Übernachtungen und weitere Unterbringungskosten wurde ebenfalls verweigert.
Wir blieben deshalb zunächst noch drei Tage vor Ort. In dieser Zeit wurden wir immer wieder vertröstet. Eine klare Auskunft darüber, was überhaupt mit unserem Fahrzeug los war und wie lange die Reparatur dauern würde, konnte uns niemand geben.
Da wir schließlich keine Perspektive mehr sahen und nicht länger in Südfrankreich bleiben konnten, haben wir nach diesen drei Tagen auf eigene Kosten einen Leihwagen organisiert und sind damit nach Hause gefahren unseren Caravan brachten wir dort in einem Depot unter.
Da wir den Reparaturpraktiken in Südfrankreich nicht vertrauten, haben wir schließlich selbst eine Firma beauftragt, unseren Kuga von Südfrankreich zurück ins Saarland zu transportieren. Auch die Kosten für diesen Rücktransport mussten wir vollständig selbst tragen.
Bis heute ist die Angelegenheit für uns nicht wirklich transparent. Unser örtlicher Ford-Händler kann in der Fahrzeugchronik bis heute nicht nachvollziehen, welche Arbeiten bzw. Reparaturen in Frankreich an unserem Fahrzeug durchgeführt wurden. Auch von Ford selbst haben wir hierzu bis heute keinerlei konkrete Auskunft erhalten.
Das Fahrzeug blieb insgesamt zwölf Tage in Südfrankreich in der Werkstatt, bevor wir schließlich informiert wurden, dass der Kuga repariert und wieder fahrbereit sei. Anschließend mussten wir zusätzlich selbst dafür sorgen, dass das Fahrzeug wieder zurück ins Saarland kam.
Für uns stellen sich deshalb mehrere Fragen:
- Hat jemand von euch schon einmal die Warnmeldung „Fahrzeug sicher verlassen“ im Zusammenhang mit der Hochvoltbatterie erhalten?
- Was war bei euch die Ursache des Fehlers?
- Wurde euer Fahrzeug ebenfalls aus Sicherheitsgründen komplett stillgelegt bzw. verriegelt?
- Wie hat sich Ford Assistance bei euch in einem solchen Fall verhalten?
- Wurde euch ein Leihwagen bzw. eine Heimreise organisiert und bezahlt?
- Wurden bei euch Übernachtungs- oder weitere Unterbringungskosten übernommen?
- Wurde euer Fahrzeug bei einem vergleichbaren Fall nach Deutschland zurückgeführt?
- Wie lange hat die Reparatur bei euch gedauert?
- Könnt ihr in der Fahrzeugchronik nachvollziehen, welche Reparaturen bei einem solchen Schaden durchgeführt wurden?
Ich würde mich über eure Erfahrungen und Rückmeldungen sehr freuen. Insbesondere interessiert mich, ob wir mit unserem Fall ein Einzelfall waren oder ob es bei anderen Kuga-PHEV-Fahrern ähnliche Probleme mit dieser Warnmeldung, der Hochvoltbatterie und vor allem mit der anschließenden Abwicklung durch Ford und Ford Assistance gegeben hat.
Hat denn Ford sich später entschuldigt und die Kosten nachträglich übernommen ?
würde mich wirklich interessieren
Weil, wie ich schrieb, von den 14,4 kWh (Bruttokapazität) nur 10 kWh (netto) genutzt werden können. Und 10 kWh sind 70% von 14,4 kWh.
Weil, wie ich schrieb, von den 14,4 kWh (Bruttokapazität) nur 10 kWh (netto) genutzt werden können. Und 10 kWh sind 70% von 14,4 kWh.
ja klar, aber warum ? Technisches Problem vermutlich - aber was konkret - oder ist das Problem immer noch nicht behoben ? Bekommst Du deswegen eine Entschädigung von Ford ?
Wer jemals effektiv 14,4 kWh in einem Kuga nutzen konnte per Aufladung, muss ein einmaliges Sondermodell fahren.
Vielleicht sollte Ford hier mal nachschauen:
![]()
Die sagen, wir wissen es... ![]()
ja klar, aber warum ? …
Hallo ihr Lieben, mal kurzes Update zu unserer Panne in Südfrankreich. Ford Assistance hat jetzt auch die Kostenübernahme der Bergung unseres Fahrzeugs, von der Autobahn zum Abschlepper, abgelehnt. Gründe; die Bergung wäre von ihnen nicht autorisiert gewesen.Wir hatten da keinen Einfluss darauf ,grundsätzlich ist es so, das auf französichen Autobahnen, die Bergung nur von der Autobahngesellschaft selbst organisiert und durchgeführt werden darf. Als wir zwischen den LKWS im Weg standen, wurde die Bergung von den Mitarbeitern der Autobahn eingeleitet. Übrigens wird Ford Assistance von der Allianz gemanagt., das heißt erklärtes Ziel ist "nicht zu zahlen". Weder wir, noch der Ford Händler hier am Ort ,bekommen von der dortigen Werkstatt Infos ,was an unserem Fahrzeug gemacht wurde, deshalb wird das Fahrzeug von uns erstmal nicht mehr bewegt. Das Risiko nochmal stehen zu bleiben bzw. den Launen des Batteriemanagment ausgesetzt zu sein, ist uns einfach zu groß. Der Wagen ist für uns eigentlich wertlos geworden ,dehalb werden wir eine Klage auf Rückkauf gegen Ford einleiten. Mir ist bewusst, das sich hier viele ,deren Kuga ( noch ) super läuft, auf den Schlips getreten fühlen,doch uns ist wichtig, das von uns erlebte, an euch weiter zu geben. Wir werden uns hier weiterhin mitteilen.Grüße.
Hallo Homer119, mit FORD-Assistance habe ich keine Erfahrungen. Erfahrungen habe ich aber mit Pannen und Unfällen sowie der Abwicklung des Services über den ACV: In allen bisherigen Fällen habe ich vom Pannen- oder Unfallort aus den ACV als erste Anlaufstelle telefonisch informiert und um Hilfe gebeten. Als Erstes musste ich in mehreren Fällen Fragen beantworten, ob Hersteller-Garantie- oder Assistenz in Anspruch genommen werden könnten, da die Herstellerleistungen laut Clubvertragsbedingungen aus Satzungsgründen vorrangig in Anspruch genommen werden müssen. Für die Hersteller-Inanspruchnahme wurde mir juristische Beratung angeboten. In allen Fällen hat der ACV unabhängig vom Vorrang der Herstellerverantwortung bei 3 PKW von FORD und BMW und einem E-Bike erstmal einen Abschleppdienst zur Bergung und Räumung des Fahrzeugs und vom Schandensort für die weitere Mobilität der Fahrzeugnutzer gesorgt. Alles natürlich in den Grenzen der bestehenden Mitgliedsvertragsbedingungen! Mit einer Ausnahme: Nach einem Unfall mit einem fabrikneuen PKW hat der ACV auf meine Bitte zugestimmt, das beschädigte Fahrzeug zu der etwas entfernteren Vertragswerkstatt zu schleppen, der uns das Auto verkauft und mit Fahrwerksänderungen ausgerüstet hatte. Vielleicht interessant ebenfalls: In allen Fällen beauftragte der ACV Abschleppunternehmen, die mit "neutralen" Fahrzeugen am Ereignisort aufliefen, obwohl sie auch mit anderen Fahrzeugen als Gelbe Engel arbeiten. Auch das folgt sicherlich Vertragsbedingungen, die wir natürlich nicht im Handschuhfach dabei hatten.
Zum Versuch, das Auto zurück zu geben: Dazu muss man einen (weiterhin bestehenden) Sachmangel reklamieren und beweisen. Die geschilderten Service-Mängel im Pannenfall und Misstrauen gegen die Werkstattleistung reichen dafür nicht aus. Die Reklamation kann nur ein Jurist ausreichend vorbereiten.
Da steht man im Ausland auf der Autobahn, kann die Sprache nicht besonders und will, dass einem Ford hilft, ein Problem zu lösen.
Ergebnis: Stress und Ärger ohne Ende