Diskussion zum Rückruf 25SC4 für den Kuga, Brandgefahr des Hochvoltakku

  • Da habe ich mal meinen Rückruf-geplagten PHEV eingegeben, den ich letztes Jahr glücklicherweise zurückgeben konnte während noch der Rückruf 24S79 lief (HV-Batterie Kurzschluss-Gefahr, Laden verboten , nur EV-Auto):


    RR25SC4.JPG


    Der ist also auch wieder mit dabei und mir tut der Käufer meines Leasing-Rückläufers leid, der nun den Staffelstab zum Rückruf-Marathon von mir übernommen hat.

    ...wenn's nur beim Rückrufärger bliebe und danach keine weiteren technischen Einschränkungen bestünden, wär's ja erträglich. Da aber von Zellproblemen mit Kurzschlussgefahr die Rede ist, kann ich mir das nicht vorstellen, weil Software-Updates ja nur das BMS betreffen und nicht die Hardware-Zellprobleme ohne Verringerung der elektrischen Leistung oder Kapazität zur Beseitigung der Kurzschluss- und Brandgefahr beseitigen dürften.

    Einmal editiert, zuletzt von Kunde1974 () aus folgendem Grund: Präzisierung

  • Meine Rede von Anfang an. Ein brandgefährlicher HV-Akku muss zwingend ausgetauscht werden. Die Software kann - vielleicht- das Risiko minimieren aber niemals den Schaden beheben.

  • … weil Software-Updates ja nur das BMS betreffen und nicht die Hardware-Zellprobleme ohne Verringerung der elektrischen Leistung oder Kapazität zur Beseitigung der Kurzschluss- und Brandgefahr beseitigen dürften.

    Vielleicht sollte mal wieder daran erinnert werden, dass 99% der in Kuga PHEV verbauten Akkus fehlerfrei sind. Nur in 1% der Akkus sind vermutlich Zellen verbaut, deren Separatorschicht eventuell durchschlagen kann. Die Aufgabe der Software ist es lediglich, diese Akkus rechtzeitig ausfindig zu machen, bevor es zu einem Zellenschluss kommt. Die Lösung des Problems ist es dann, in diesen Fällen die Akkus zu tauschen. Die Software ist also nicht die Lösung, sondern nur Mittel zum Zweck.

  • In mindestens 19 Fällen in den USA hat die Software nicht oder zu spät reagiert. Da tröstet die Betroffenen die Statistic ( nur 1% ) nicht wirklich. Es geht hier nicht um Panikmache sondern darum das Bewusstsein für das eigentliche Problem zu schärfen. Keiner weiss ob er zu den 1% gehört. Das verursacht bei mir ein ungutes Gefühl. In USA sollen die Autos nicht mehr in der Garage geladen und möglichst immer im Freien geparkt werden. Die trauen der Statistik wohl auch nicht.

  • In mindestens 19 Fällen in den USA hat die Software nicht oder zu spät reagiert. …

    Daher ja auch der zweite Rückruf mit einer aufgrund dieser Erfahrungen verbesserten Software.


    Was die Statistik und das ungute Gefühl betrifft: Die Wahrscheinlichkeit einem plötzlichen Herztot zu erliegen ist höher. Und dafür gibt es weder eine Software noch einen Rückruf. 8|


    Lebbe geht weider …

  • Vielleicht sollte mal wieder daran erinnert werden, dass 99% der in Kuga PHEV verbauten Akkus fehlerfrei sind. Nur in 1% der Akkus sind vermutlich Zellen verbaut, deren Separatorschicht eventuell durchschlagen kann. Die Aufgabe der Software ist es lediglich, diese Akkus rechtzeitig ausfindig zu machen, bevor es zu einem Zellenschluss kommt. Die Lösung des Problems ist es dann, in diesen Fällen die Akkus zu tauschen. Die Software ist also nicht die Lösung, sondern nur Mittel zum Zweck.

    Aus welcher Quelle stammt die Information, dass die Aufgabe der Software "lediglich ist, diese Akkus rechtzeitig zu identifizieren, bevor es zu einem Zellenschluss kommt."? Aus welcher Quelle stammt die Information: "...die Lösung des Problems ist es dann, in diesen Fällen die Akkus zu tauschen"? Ich habe dazu keine Aussage vonFord, in den sonstigen Rückrufquellen oder beim KBA gefunden. Bei meinem früheren Kuga-Update habe ich auch keine Rückmeldung erhalten, ob der Akku getauscht werden müsste oder fehlerfrei war, sondern nur im Fahrzeugbetrieb festgestellt, dass Ladeleistung, -Kapazität und elektrische Reichweite 15% gegenüber Datenblättern und Prospektangaben von Ford reduziert waren. Diese Erfahrung und die Informationsverweigerung von Ford zu Zweck und Wirkung des ersten Updates waren die Gründe für meinen Fahrzeugtausch nach dem ersten Rückruf. Nochmal lasse ich mich ohne transparente technische Offenlegung der Ziele und Auswirkungen des weiteren Updates nicht auf eine Softwarelösung ein.