12 Volt Starterbatterie nach dem Laden leer (Stichw: 12V Starter Batterie)

  • Besonders vor dem Hintergrund, dass der Kuga PHEV bzgl. seiner 12V Batterie eine "Mimose"ist und ältere Modelle gern mal mit tief entladener Batterie in den Tiefschlaf fielen.


    Grüße aus dem Ruhrpott

    Genau! und was ich in meinen Kuga einbaue und wie ist mir auch überlassen. Und wie groß der Akku ist Genauso. Bis jetzt bin ich damit sehr gut Gefahren. Eine Größere Batterie, hält auf alle fälle Länger und Jetzt schon 3,5 Jahre bei mir ohne zu Mucken. Und einen Pannendienst brauchte ich auch nicht. :3917:

  • Richtig, was du mit deinem Fahrzeug machst, ist selbstverständlich komplett dir überlassen.

    Aber wenn User hier möglicherweise falsch beraten werden, weil es nun gerade bei deinem Auto alles klappt, was grundsätzlich nach hiesigen Erfahrungen und Aussagen des Herstellers Ford und zig Werkstätten nicht der richtige Weg ist, muss ganz deutlich hervorgehoben werden, dass DEIN Weg, mit der 12V umzugehen, sehr „INDIVIDUELL“ (um es vorsichtig auszudrücken) und fordkugaspezifisch nicht unbedingt anzuraten ist.


    Insofern, sollte jeder so machen, wie er es für sich möchte und welchen Verfahrensweisen er bei einem Austausch der 12V anwenden möchte, die unterschiedlichen Positionen sind ausgetauscht…


    Grüße


  • Autch ;)

    BMS steht für Battery Management Sensor, Als Sensor lädt dieser .... garnichts, sondern er meldet einen Sensorwert an das BCM, welches wiederum den Regler auf der Lichtmaschine steuert. Des Weiteren sind "14,2 Volt" ein Wert für eine elektrische Spannung und hat für die Ladekapazität eines Stromspeichers keine Aussage. Ladung wird in Wh oder kWh ausgedrückt.


    Ich weiß schon, Physik ist was für Nerds, aber ohne sie entstehen schnell Halbwahrheiten und Irrglauben.

  • Ich habe inzwischen die dritte 12V- Batterie in meinem 5,5 Jahre alten PHEV. Mein Werkstattmeister hat mir das BMS/BCM detailliert erklärt, weil ich deswegen sauer war.

    Das BMS misst die Temperatur, den Strom und die Spannung der Batterie. Es ist ein kleiner Sensor direkt am Minuspol der Batterie.

    Das BCM empfängt Daten u.a. vom BMS. Es entscheidet dann, wie viel Strom generiert wird für Licht, Scheibenwischer, Klimaanlage...

    Insofern hat der Cowboy an dieser Stelle die Sachlage wohl richtig dargestellt.


    Wenn eine Batteriekapazität in kWh angegeben wird, ist das streng physikalisch genauso falsch wie die Angabe in Ah. Die Angabe in kWh verwenden Laien z.B. auch für die "Kapazität" der Hochvoltbatterie 14,4 kWh.

    Ein bisschen Klugscheissen scheint notwendig: die elektrische Kapazität C entspricht (bei linearen Verhältnissen) dem Quotitent der gespeicherten Ladung Q zu einer Spannung U ( C = Q / U ). Maßeinheit ist Farad. Ein Ingenieur unterstellt bei Angabe der Kapazität in Ah, dass die Spannung bei einer kurzzeitigen Messung konstant und daher das

    Produkt I*t (Einheit Ampere*Sekunde) direkt proportional zur Kapazität in Farad ist ( I = Q/t und damit C = I*t/U ). Anschaulich: Ein Farad ist die elektrische Kapazität, wenn ein Ladestrom von einem Ampere die Spannung in einer Sekunde um ein Volt erhöht. Wenn man es nicht so genau nimmt, ist für die 12V Batterie die Angabe in Ah und die Hochvoltbatterie kWh für Laien geeignet. - Ende Klug scheissen.


    Eine AGM selbst einbauen ist natürlich möglich, ohne am BMS oder BCM was zu machen. Das hochwertige Potential der AGM-Batterie wird dann halt nicht ausgeschöpft.

    Eine "alte" Nass-Batterie (VARTA B19 SLI 12V 45Ah Black Dynamic) für EUR 60 (ebay) hält bei mir anscheinend 2,5 Jahre, eine AGM vielleicht 1 Jahr länger, mit Anpassung BMS/BCM vielleicht 2,5 Jahre länger.


    Die Unverschämtheit von Ford besteht darin,

    1. den BMS nicht bei einem der vielen Rückrufe oder beim 1. Batteriewechsel aus Kulanz kostenfrei zu tauschen, weil die schwach dimensionierte Batterie offensichtlich ein Konstruktionsfehler ist und weil es für das BMS kein Software-update gibt

    2. das BCM update aus Kulanz nicht kostenfrei zu machen - siehe 1.

    3. den Kunde über den Sachverhalt nicht einmal zu informieren. Mir wurde vor 3 Jahren für EUR 260 wieder eine Varta Nasszelle eingebaut und Kulanz abgelehnt. Beim 3.Mal war ich schlauer.

    4. EUR 300 zu verlangen für ein update des BCM und einen neuen BMS. Dafür kann man ja 5 Nasszellen selber einbauen und hat sich die Fahrerei in die Werkstatt gespart.

    Die Kosten der AGM kommen noch zu den EUR 300 dazu. Dann ist man bei über EUR 500 für einen 12V-Batteriewechsel.


  • Ein bisschen Klugscheissen scheint notwendig: die elektrische Kapazität C entspricht (bei linearen Verhältnissen) dem Quotitent der gespeicherten Ladung Q zu einer Spannung U ( C = Q / U ). Maßeinheit ist Farad. Ein Ingenieur unterstellt bei Angabe der Kapazität in Ah, dass die Spannung bei einer kurzzeitigen Messung konstant und daher das

    Produkt I*t (Einheit Ampere*Sekunde) direkt proportional zur Kapazität in Farad ist ( I = Q/t und damit C = I*t/U ). Anschaulich: Ein Farad ist die elektrische Kapazität, wenn ein Ladestrom von einem Ampere die Spannung in einer Sekunde um ein Volt erhöht. Wenn man es nicht so genau nimmt, ist für die 12V Batterie die Angabe in Ah und die Hochvoltbatterie kWh für Laien geeignet. - Ende Klug scheissen.


    ?!? ?(


    F ≠ C


    Einheit ist nicht in Farad, aber in Coulomb.


    F(arad) wird benützt beim Kondensatoren...

    Farad – Wikipedia


    Coulumb ist elektrische Ladung:

    Coulomb – Wikipedia


    Lernt man das bei uns in der 9. Klasse des Realschule/Gymnasiums im Physikunterricht. ;)

  • und wenn ich das richtig verstanden habe, schafft selbst Ford es nicht, mit den richtigen Begrifflichkeiten umzugehen:


    IMG_7245.png


    Ford beschreibt die KAPAZITÄT der HV in “kWh”, was imho falsch ist, denn die Leistung/Kapazität wird in “kW” beschrieben,

    den Verbrauch hat Ford dann richtigerweise in “kWh” angegeben…


    Was hat das alles mit der 12V-Thematik zu tun - NIX, ist schlichtweg OT😎