Beiträge von Pitti0412

    Ursprünglich ging es in diesem Post ja mal um den vorderen Bremsenwechsel bei 160000 km.

    Meiner war im Mai als 5 jähriger zu seinem 2. TÜV, bei ca 85.000km. Die vorderen Bremsklötze sind immer noch fast neuwertig. Nur bei den Bremsscheiben hat der TÜV trotz einwandfreier Werte auf dem Bremsenprüfstand gerade nochmal beide Augen zugedrückt. Obwohl sie keine Riefen und noch volle Belagstärke haben und eigentlich ganz gut eingeschliffen sind, haben sie Rostpocken. Beim nächsten TÜV 2028 wird er das nicht nochmal durchgehen lassen. Hat das noch jemand und hat bei euch der TÜV schonmal darüber gemeckert?

    Das Verfahren dazu wird sich sicherlich noch so lange hinziehen, dass dein Kuga aus der erweiterten Garantie rausfliegt, ehe ein finales Urteil gefallen ist.

    Genau das ist auch meine Meinung. Ich werde jetzt Ford anschreiben, werde die 2 kostenlosen Inspektionen mitnehmen, die für mich immerhin einen Gegenwert von mindestens 1000€ haben. Das kompensiert in jedem Fall das bisschen an Mehrkosten für meine etwas höheren Benzinkosten. Ja, man kann natürlich auch mit einem geringeren Wiederverkaufspreis argumentieren. Der lässt sich aber an nichts so richtig fest machen. Außerdem habe ich auch gar nicht vor, den Kuga in absehbarer Zeit zu verkaufen. Ich finde den nach wie vor ein tolles Auto und sei es drum, dass er vielleicht mehr und mehr zum Benziner bzw. zum Vollhybrid wird, dafür aber mit 5 l Benzinverbrauch und nach wie vor besteuert, wie ein PHEV. Da lache ich jeden Dieselfahrer einfach aus! Und mal ganz ehrlich, den 2,5 l Atkinson Saugmotor mit 150 PS kriegt man so schnell auch nicht kaputt. Der sollte locker für 500.000 km gut sein.

    Mein vFL hatte vor dem Update ca10-10,2 kWh, Nach dem Update ca. 8,5 kWh. Soweit so gut, mir geht es also wie vielen Anderen. Ich habe jetzt mal die letzten 70 Seiten gelesen, viel erfahren, auch viele Wiederholungen. Offenbar gab es wohl auch schon ein Wandlungsurteil, das aber wohl bei einem ziemlich neuen Fahrzeug. Meiner ist nun schon 5,5 Jahre alt und hat 90.000 km. Eine Wandlung wird da ziemlich unwahrscheinlich. Also was tun? Abwarten, ärgern und erstmal die 2 Inspektionen mitnehmen? Guter Rat ist da echt teuer. Im Grunde genommen mag ich meinen Kuga immer noch ziemlich gern und fahre ihn wegen vieler Überland- und Autobahnstrecken eh viel im Misch- Hybridbetrieb. Der Akkuverlust fällt also nicht übermäßig auf. Ich wollte ja bewusst keinen BEV. Wie denken denn Andere mit den vFL und vielleicht ähnlichen Fahrprofilen darüber?

    Man kann aber auch aus allem eine Wissenschaft machen. Bei meinen kleinen Verbrennern Wechsel ich schon auch lieber einmal öfter das Öl. Bei dem PHEV sehe ich das aber so gar nicht ein. Ich habe als Vielfahrer ohnehin mein Inspektionsintervall einmal jährlich. Da ich von den 30.000 km mindestens ein Drittel elektrisch fahre, hat das Öl bei diesem nur durchschnittlich belasteten 2,5 l Motor ohne Turbo maximal 20.000 km zu halten und das hält ein modernes Öl in einem reinen Sauger auf jeden Fall. Wer aber zu viel Geld hat, soll gerne alle 3Monate das Öl wechseln. Das bleibt ja jedem selbst überlassen.

    Unter dem Kennzeichen ist ein Radarsensor, der erkennt nur Hindernisse bzw. Gegenstände (kurz vorformuliert) und keine Schatten von Brücken.

    Kennzeichen= Metall… Radarwellen werden dadurch schon mal reflektiert, abgeschirmt… dadurch kommt es zu Fehlfunktionen.

    Da der Notbremsassistent aus einer Kombination von Radarsensoren und Kamera funktioniert, machen sich dann solche Fehlreflektionen eben schon bemerkbar und bei mir gab es tatsächlich bei starkem Sonnenschein und Brückenschatten, bei Geschwindigkeiten 80-100 solche Fehlbremsungen gegeben, die dann nach dem Höhersetzen des Kennzeichens weg waren.

    Ich kann das ja alles noch nachvollziehen bei parkenden Autos im Zickzack oder im Kreisverkehr die Mittelinsel. Bei mir waren es aber bei Sonnenschein die Schatten von Brücken auf der Autobahn, wo der Notbremsassistent voll aktiv rein gehauen hat, weil er das für ein Hindernis hielt. Ich bin nur froh, dass da nie jemand mit zu wenig Abstand hinter mir war. Aber wie gesagt, da hat das höher setzen des Kennzeichens geholfen.

    Das Problem hatten wohl schon so viele beim TÜV. Die offizielle Anleitung funktioniert offenbar nicht. Am Ende ging es dann aber über den EV Laden Modus. Wichtig ist dabei aber dann, dass der Akku unter 80% ist. Dann geht der Motor direkt an und bleibt auch an.

    Hinter den Bremsklötzen wird gar kein „Antiquietschmittel“ mehr eingesetzt. Dafür verwendet man heute an den Bremsklotzführungen der Bremssättel meist Keramikpaste. Zusätzlich verwende ich an den Führungsbolzen der Bremssättel etwas ATE Hochtemperaturfett für Bremsanlagen. Das ist speziell dafür gemacht und greift auch keine Gummiteile an.

    By the way … wenn ich keine ATE Teile bekomme, verwende ich alternativ Brembo Teile. Die sind sogar meist noch etwas günstiger als ATE und qualitativ auch sehr hochwertig.