Beiträge von Pitti0412

    Unter dem Kennzeichen ist ein Radarsensor, der erkennt nur Hindernisse bzw. Gegenstände (kurz vorformuliert) und keine Schatten von Brücken.

    Kennzeichen= Metall… Radarwellen werden dadurch schon mal reflektiert, abgeschirmt… dadurch kommt es zu Fehlfunktionen.

    Da der Notbremsassistent aus einer Kombination von Radarsensoren und Kamera funktioniert, machen sich dann solche Fehlreflektionen eben schon bemerkbar und bei mir gab es tatsächlich bei starkem Sonnenschein und Brückenschatten, bei Geschwindigkeiten 80-100 solche Fehlbremsungen gegeben, die dann nach dem Höhersetzen des Kennzeichens weg waren.

    Ich kann das ja alles noch nachvollziehen bei parkenden Autos im Zickzack oder im Kreisverkehr die Mittelinsel. Bei mir waren es aber bei Sonnenschein die Schatten von Brücken auf der Autobahn, wo der Notbremsassistent voll aktiv rein gehauen hat, weil er das für ein Hindernis hielt. Ich bin nur froh, dass da nie jemand mit zu wenig Abstand hinter mir war. Aber wie gesagt, da hat das höher setzen des Kennzeichens geholfen.

    Das Problem hatten wohl schon so viele beim TÜV. Die offizielle Anleitung funktioniert offenbar nicht. Am Ende ging es dann aber über den EV Laden Modus. Wichtig ist dabei aber dann, dass der Akku unter 80% ist. Dann geht der Motor direkt an und bleibt auch an.

    Hinter den Bremsklötzen wird gar kein „Antiquietschmittel“ mehr eingesetzt. Dafür verwendet man heute an den Bremsklotzführungen der Bremssättel meist Keramikpaste. Zusätzlich verwende ich an den Führungsbolzen der Bremssättel etwas ATE Hochtemperaturfett für Bremsanlagen. Das ist speziell dafür gemacht und greift auch keine Gummiteile an.

    By the way … wenn ich keine ATE Teile bekomme, verwende ich alternativ Brembo Teile. Die sind sogar meist noch etwas günstiger als ATE und qualitativ auch sehr hochwertig.

    Die Beläge hinten kommen auf jeden Fall runter, da das jetzige Set ab den kühlen Herbsttagen und Feuchtigkeit ein Quietschproblem beim Rückwärtsfahren hat.

    Das Quietschen beim Rückwärtsfahren habe ich mit den Original Ford Bremsen hinten beim Puma und beim Fiesta auch gehabt. Der FFH sagte mir, das wäre konstuktionsbedingt normal, dass die nur in einer Richtung quietschfrei wären. Abhilfe kam mit Wechsel auf ATE beim Fiesta und Brembo beim Puma. Kein Quietschen mehr. Beim meinem Kuga habe ich das Problem wohl deshalb nicht, weil ichbeinen PHEV habe und der beim rangieren kaum mit der Bremse bremsen muss. Ich werde das hinten aber auch in Kürze auf ATE wechseln, weil die Scheiben nicht mehr so doll sind.

    Die Aussage, dass der Kuga PHEV keinen Kraftstofffilter hätte, ist so natürlich nicht ganz richtig. Der Kraftstofffilter beim Kuga PHEV ist in der Kraftstoffpumpe integriert und wartungsfrei. Wollte man ihn tauschen, dann mit der gesamten Kraftstoffpumpe. Einen separaten Filter, wie er bei Dieseln immer verbaut ist, braucht der recht anspruchslose 2,5l Benzin-Atkinson-Saugmotor nicht. Das Einspritzsystem ist bei Weitem nicht so empfindlich wie bei einem Diesel.

    Das Prinzip bei EV später ist doch eigentlich ganz einfach. Der Modus stellt sicher, dass ein Ladestatus <80% für später gehalten wird. Da aber auch in diesem Modus rekuperiert wird, wird dieser gespeicherte Ladestand eben auch mal überschritten. Verlangt man dann nach dem rekuperieren wieder Leistung ab, wird diese so lange elektrisch bereit gestellt, bis der gespeicherte Ladestand wieder erreicht ist und dann springt der Verbrenner wieder an. Über 80% Akku Ladestand wird primär elektrische Leistung bereit gestellt.