Lustig.
Mir ist heute das Schreiben von Ford in den Briefkasten geflattert.
Für ein Fahrzeug, dass ich vor 17 Monaten verkauft habe, und für das ich auch schon bei der Aktion 24S79 den beiliegenden Rückmeldungszettel ausgefüllt habe.
Wofür mache ich das eigentlich, wenn Ford und/oder das KBA es in ihren Daten nicht berücksichtigen?
Diskussion zum Rückruf 25SC4 für den Kuga, Brandgefahr des Hochvoltakku
-
-
ganz ehrlich …. Ist schon provokant.
was ist daran provokant?
-
ganz ehrlich …. Ist schon provokant. Ich kann es mir nicht leisten 40.000€ in den Sand zu setzen. Jeder hat das Recht darauf , zu wandeln . Bei Ford wurden mir nur noch 15.000 angeboten und da war noch nicht der 2te Rückruf, danach haben sie garnichts geboten.
Hat dein Auto wohl keinen Wertverlust?
Oder warum setzt du 40000 in den Sand?
Vor dem Rückruf hättest du 40000 mehr erhalten? Kann ich mir nicht vorstellen.
Ich hab in dem hier veröffentlichten Brief noch nichts gelesen, dass man sein Auto jetzt mit 40000 Euro Wertverlust verkaufen muss. Auch nicht, dass man überhaupt verkaufen muss.
Versteh deinen Einwand nicht. Das ist ernstgemeint.
-
Na ja, er meint ja sicherlich nicht, dass er 40k€ Verlust hat, aber es wird eben “noch) schwerer, das Auto auf dem Gebrauchtwagenmarkt loszuwerden.
Es gibt ja durchaus Menschen (dazu zähle ich mich auch), die das Auto nicht bis zum totalen Versagen fahren wollen, sondern nach drei-5 Jahren verkaufen wollen - um wieder mal was neues zu fahren, um die steigende Reparaturanfälligkeit zu umgehen oder sonst Gründen auch immer.
Und mit dieser “Vita” des Kuga PHEV wird es eben schwierig (übrigens geht das vielen E-Auto-Besitzern so, was meinst du, was ich an “Verlust” mit meinem jetzt drei Jahre alten Mach E machen würde🫣), das Auto im Rahmen der individuellen Planung zu verkaufen.
Insofern kann so ein “Mangel” schon verkaufsmindernd wirken.
Das Risiko eines im Fall der Fälle gesteigerten Wertverlustes trägt nun einmal der Käufer…🤷🏻♂️
Und deswegen würde ich jetzt den Kuga nie und nimmer verkaufen, sondern warten, bis Ford die Lösung des Problems erarbeitet hat und der Rückruf durchgeführt wurde…
Das mit der Wandlung sehe ich nicht so wie mlnldmnn , jeder hat zwar ein Recht auf Wandlung, aber die Rahmenbedingungen für eine Wandlung, weil sehe ich aus meiner laienhaften rechtsfachlichen Sicht eben nicht erfüllt, nur weil ein Rückruf offensteht und dieser erst in einem halben Jahr avisiert ist…
Ich habe seinerzeit versucht, meinen Kuga PHEV wegen anhaltender Mängel zu “wandeln” bzw. die Rückabwicklung durchzuziehen. Wir, der Händler und ich, haben sich aber außergerichtlich einigen können, das Fahrzeug wurde zu einem sehr guten Preis Inzahlung genommen, aber es wäre ein steiniger und langwieriger Weg geworden, hätte ich den gerichtlichen Weg eingeschlagen.
Ich kenne aus meiner Vita in Autoforen auch nur einen Fall, wo das erfolgreich in relativ kurzer Zeit gelungen ist, da ging es aber um Ausstattungsmerkmale des Fahrzeugs, die zwar mit bestellt und bezahlt aber im Auto nicht verbaut waren und nachträglich nicht verbaut werden konnten.
Und selbst in meinem Prozess gegen einen anderen großen Fahrzeughersteller (Schadensersatz oder Rückabwicklung) habe ich erst nach 2 Jahren prozessieren trotz erstinstanzlichem Erfolg und Gang des Herstellers in die zweite Instanz einen Teilerfolg einfahren können - aber in dieser Zeit kannst du das Auto eben auch nicht verkaufen oder abgeben, du musst es weiter nutzen (so habe ich es gemacht) oder aber wegstellen und auf das Ende des Prozesses warten - und das kann auch nicht jeder.
Hier ist aber die Einschränkung (Vorgabe der 80%-Ladung und des Fahrmodus) temporär (jedenfalls muss man davon mal ausgehen), es erfolgte noch kein direkter Versuch der Nachbesserung bzw. war dieser noch nicht wiederholt dann erfolglos…
Ich bin gespannt, wenn hier aus dem Forum die ersten über ihren Rechtsbeistand (und die evtl. bestehende Rechtsschutzversicherung muss ja auch erst einmal mit ins Boot bekommen werden) eingeleiteten “Rückabwicklungen” versucht werden…ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Ford ohne gerichtliche Prüfung, sich auf auch nur eine Rückabwicklung einlässt - das kommt wirtschaftlich einer freiwilligen Selbsttötung gleich…
Es wäre sehr schön, wenn jeder, der eine “Rückabwicklung” wegen des jetzigen Rückrufs anstrebt, hier auch seinen Weg zumindest im Groben darstellen würde.
Grüße
-
Lustig.
Mir ist heute das Schreiben von Ford in den Briefkasten geflattert.Moin,
genauso ist es bei mir auch. Habe unseren vor FL im August 2024 verkauft und letzte Woche kam der Brief mit dem Rückruf an

-
Hat dein Auto wohl keinen Wertverlust?
Oder warum setzt du 40000 in den Sand?
Vor dem Rückruf hättest du 40000 mehr erhalten? Kann ich mir nicht vorstellen.
Ich hab in dem hier veröffentlichten Brief noch nichts gelesen, dass man sein Auto jetzt mit 40000 Euro Wertverlust verkaufen muss. Auch nicht, dass man überhaupt verkaufen muss.
Versteh deinen Einwand nicht. Das ist ernstgemeint.
Entschuldige, muss zugeben war doof geschrieben. Natürlich hat der Wagen Wertverlust, den Plane ich auch immer ein, da ich die Autos im durchschnitt alle 3 Jahre Wechsel. Nur Versuch jetzt einfach mal den Wagen zu verkaufen mit den Rückrufschreiben. Wer möchte sowas haben, gewiss nicht viele.