Diskussion zum Rückruf 25SC4 für den Kuga, Brandgefahr des Hochvoltakku

  • Lustig.
    Mir ist heute das Schreiben von Ford in den Briefkasten geflattert.
    Für ein Fahrzeug, dass ich vor 17 Monaten verkauft habe, und für das ich auch schon bei der Aktion 24S79 den beiliegenden Rückmeldungszettel ausgefüllt habe.
    Wofür mache ich das eigentlich, wenn Ford und/oder das KBA es in ihren Daten nicht berücksichtigen?

    Viele Grüße aus dem Niederbergischen Land

    Michael

    Facelift PHEV, MJ 2024.50, ST-Line X, desert island blue, Technologie- + Winter-Paket, schwenkb. AHK, Pano
    Best. 06.02.24/Bau 29.05.24/Lieferung Mitte Juli 30.07.24/Zulassung 15.08.24
    ex: PHEV, MJ 2021.50, ST-Line X, chroma-blau, Technologie-, Assistenz-, Winter-Paket, schwenkb. AHK, Pano
    Best. 02.12.20/Bau 14.04.21/Lieferung 09.06.21/Zul. 17.06.21/Verkauf 15.08.24/ 57.500 km, davon 55% e-km; 7,7 kWh und 3,95l;
    Ford App: Samsung S23+, Android 14

  • ganz ehrlich …. Ist schon provokant. Ich kann es mir nicht leisten 40.000€ in den Sand zu setzen. Jeder hat das Recht darauf , zu wandeln . Bei Ford wurden mir nur noch 15.000 angeboten und da war noch nicht der 2te Rückruf, danach haben sie garnichts geboten.

    Hat dein Auto wohl keinen Wertverlust?

    Oder warum setzt du 40000 in den Sand?

    Vor dem Rückruf hättest du 40000 mehr erhalten? Kann ich mir nicht vorstellen.

    Ich hab in dem hier veröffentlichten Brief noch nichts gelesen, dass man sein Auto jetzt mit 40000 Euro Wertverlust verkaufen muss. Auch nicht, dass man überhaupt verkaufen muss.

    Versteh deinen Einwand nicht. Das ist ernstgemeint.

  • Na ja, er meint ja sicherlich nicht, dass er 40k€ Verlust hat, aber es wird eben “noch) schwerer, das Auto auf dem Gebrauchtwagenmarkt loszuwerden.

    Es gibt ja durchaus Menschen (dazu zähle ich mich auch), die das Auto nicht bis zum totalen Versagen fahren wollen, sondern nach drei-5 Jahren verkaufen wollen - um wieder mal was neues zu fahren, um die steigende Reparaturanfälligkeit zu umgehen oder sonst Gründen auch immer.

    Und mit dieser “Vita” des Kuga PHEV wird es eben schwierig (übrigens geht das vielen E-Auto-Besitzern so, was meinst du, was ich an “Verlust” mit meinem jetzt drei Jahre alten Mach E machen würde🫣), das Auto im Rahmen der individuellen Planung zu verkaufen.

    Insofern kann so ein “Mangel” schon verkaufsmindernd wirken.

    Das Risiko eines im Fall der Fälle gesteigerten Wertverlustes trägt nun einmal der Käufer…🤷🏻‍♂️

    Und deswegen würde ich jetzt den Kuga nie und nimmer verkaufen, sondern warten, bis Ford die Lösung des Problems erarbeitet hat und der Rückruf durchgeführt wurde…


    Das mit der Wandlung sehe ich nicht so wie mlnldmnn , jeder hat zwar ein Recht auf Wandlung, aber die Rahmenbedingungen für eine Wandlung, weil sehe ich aus meiner laienhaften rechtsfachlichen Sicht eben nicht erfüllt, nur weil ein Rückruf offensteht und dieser erst in einem halben Jahr avisiert ist…


    Ich habe seinerzeit versucht, meinen Kuga PHEV wegen anhaltender Mängel zu “wandeln” bzw. die Rückabwicklung durchzuziehen. Wir, der Händler und ich, haben sich aber außergerichtlich einigen können, das Fahrzeug wurde zu einem sehr guten Preis Inzahlung genommen, aber es wäre ein steiniger und langwieriger Weg geworden, hätte ich den gerichtlichen Weg eingeschlagen.

    Ich kenne aus meiner Vita in Autoforen auch nur einen Fall, wo das erfolgreich in relativ kurzer Zeit gelungen ist, da ging es aber um Ausstattungsmerkmale des Fahrzeugs, die zwar mit bestellt und bezahlt aber im Auto nicht verbaut waren und nachträglich nicht verbaut werden konnten.

    Und selbst in meinem Prozess gegen einen anderen großen Fahrzeughersteller (Schadensersatz oder Rückabwicklung) habe ich erst nach 2 Jahren prozessieren trotz erstinstanzlichem Erfolg und Gang des Herstellers in die zweite Instanz einen Teilerfolg einfahren können - aber in dieser Zeit kannst du das Auto eben auch nicht verkaufen oder abgeben, du musst es weiter nutzen (so habe ich es gemacht) oder aber wegstellen und auf das Ende des Prozesses warten - und das kann auch nicht jeder.


    Hier ist aber die Einschränkung (Vorgabe der 80%-Ladung und des Fahrmodus) temporär (jedenfalls muss man davon mal ausgehen), es erfolgte noch kein direkter Versuch der Nachbesserung bzw. war dieser noch nicht wiederholt dann erfolglos…


    Ich bin gespannt, wenn hier aus dem Forum die ersten über ihren Rechtsbeistand (und die evtl. bestehende Rechtsschutzversicherung muss ja auch erst einmal mit ins Boot bekommen werden) eingeleiteten “Rückabwicklungen” versucht werden…ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Ford ohne gerichtliche Prüfung, sich auf auch nur eine Rückabwicklung einlässt - das kommt wirtschaftlich einer freiwilligen Selbsttötung gleich…


    Es wäre sehr schön, wenn jeder, der eine “Rückabwicklung” wegen des jetzigen Rückrufs anstrebt, hier auch seinen Weg zumindest im Groben darstellen würde.


    Grüße

    Kuga PHEV Vignale, Vollausstattung

    Bestellt: 07.08.2020

    Produktion: 18.02.2021

    Auslieferung: 09.04.2021

    Verkauft: 08.12.2022

    Verbrauch im gesamten Zeitraum: ca. 16600 km gefahren, 14,62 kwh/100km (inkl. Ladeverluste)+ 1,45 L/100km


    STOP WAR!!!

  • Lustig.
    Mir ist heute das Schreiben von Ford in den Briefkasten geflattert.

    Moin,

    genauso ist es bei mir auch. Habe unseren vor FL im August 2024 verkauft und letzte Woche kam der Brief mit dem Rückruf an :rolleyes:

    Gruss Wotti :)

    TITANIUM X PHEV Model My 2021.25 Croma Blau mit fast allen Extras! Bestellt 29.07.20 Bau Datum 18.12.20 Angeliefert 14.01.21 EZ 22.01.21 Verkauft 12.08.24

    Facelift: Active X PHEV Bursting- Green, AHK Schwenkbar,Winter-Paket

    Bestellt: 30.05.24 Bau Datum 08.07.24 Angeliefert 31.07.24 Ausgeliefert und Erstzulassung 14.08.24 :thumbup:

  • Hat dein Auto wohl keinen Wertverlust?

    Oder warum setzt du 40000 in den Sand?

    Vor dem Rückruf hättest du 40000 mehr erhalten? Kann ich mir nicht vorstellen.

    Ich hab in dem hier veröffentlichten Brief noch nichts gelesen, dass man sein Auto jetzt mit 40000 Euro Wertverlust verkaufen muss. Auch nicht, dass man überhaupt verkaufen muss.

    Versteh deinen Einwand nicht. Das ist ernstgemeint.

    Entschuldige, muss zugeben war doof geschrieben. Natürlich hat der Wagen Wertverlust, den Plane ich auch immer ein, da ich die Autos im durchschnitt alle 3 Jahre Wechsel. Nur Versuch jetzt einfach mal den Wagen zu verkaufen mit den Rückrufschreiben. Wer möchte sowas haben, gewiss nicht viele.

  • Seh ich etwas anders. Bin da bestimmt ziemlich allein mit meiner Meinung, aber ich bin halt naturgemäß ein eher positiv denkender Mensch.

    Für mich ist ein Rückruf kein todesurteil, eher ein lebensverlängertes.

    Die Ausführung eines Rückrufs zeigt m. E. Die Verantwortung eines Herstellers sein Produkt zu verbessern.

    Was soll daran schlecht sein, wenn z. B. Skoda oder VW ein Auto zurückrufen, weil der Airbag hochgehen kann?

    Genauso ists doch hier.

    Wieviel Brände gab es? Mir ist keiner bekannt, der speziell auf den zellenschluss zurückzuführen ist.

    Und die 80%, was solls, der akku wird von Haus aus nie auf 100% geladen.

    Es wirs nichts so heiß gegessen wie es gekocht.

    Und an einem evtl wertverlust sind wir alle hier Schuld, die das Thema so breittreten und mögliche Käufer die sich vorab in einem Forum informieren damit abschrecken.

    Wenn ich da X- mal von einer gefährlichen Scheisskarre lese, würde ich auch Abstand nehmen.

  • …da ist wohl was Wahres dran…🤔


    Ich sehe das ja auch, wat mut dat mut, und wenn man eine “Schwachstelle” aufgedeckt bekommt, ist es nur folgerichtig, dass der Hersteller darauf reagiert und seine Maßnahmen trifft.

    Wegen eines Rückrufs habe ich noch nie gemosert, denn die haben schon ihre Gründe (beim Mach E hatte ich auch schon derer vier) - aus Jux und Dollerei veranstalten die Hersteller sowas nicht.


    Und dennoch, es macht sich in den Köpfen breit, dass mit vielen Rückrufen, das Auto per se schlecht sein muss…das sehe ich persönlich so nicht, denn ob ein Auto schlecht ist oder nicht, das machen imho andere Parameter aus (zB Pannenanfälligkeit, Haltbarkeit der Bauteile)…

    Wenn sich aber einmal in den Köpfen was breit gemacht hat, dann kriegste das auch so schnell nicht wieder raus.

    Und klar, ein Autohändler kennt die Nachfrage zu den gehandelten Modellen, und ehe der sich durch eine fehlende Käuferschicht ein vom potenziellen Käufer nicht akzeptiertes Modell auf den Hof stellt, das sich da die Reifen eckig steht, wird ein solches Auto gar nicht oder zu einem “Dumpingpreis” ankaufen…das ist eben das Gesetz des Marktes🤷🏻‍♂️


    In diesem Sinne, ich denke, die betroffenen Fahrzeughalter sollten derzeit keinesfalls in Panik geraten sondern abwarten, was für eine Lösung da von Ford angeboten werden wird. Solange da nix bekannt ist, ist es gänzlich müßig, sich über neue Fahrakkus, neue Software oder sonstewas an Maßnahmen den Kopp zu machen.

    Viele hier “Umtriebige” sind ja durchaus sehr zufrieden mit ihren Autos, und wie ich an anderer Stelle schon einmal schrieb, die Zeit der häufig auftretenden Mängel scheint mit den Jahren ja deutlich zurückgegangen zu sein, und die Thematiken, die auch hier immer wieder aufkommen, kommen bei anderen Herstellern auch immer wieder auf (zB Stichwort 12V-Batterie)…


    Grüße

    Kuga PHEV Vignale, Vollausstattung

    Bestellt: 07.08.2020

    Produktion: 18.02.2021

    Auslieferung: 09.04.2021

    Verkauft: 08.12.2022

    Verbrauch im gesamten Zeitraum: ca. 16600 km gefahren, 14,62 kwh/100km (inkl. Ladeverluste)+ 1,45 L/100km


    STOP WAR!!!

  • Habe unseren vor FL im August 2024 verkauft und letzte Woche kam der Brief mit dem Rückruf an

    Mir ist heute das Schreiben von Ford in den Briefkasten geflattert.
    Für ein Fahrzeug, dass ich vor 17 Monaten verkauft habe und für das ich auch schon bei der Aktion 24S79 den beiliegenden Rückmeldungszettel ausgefüllt habe. …

    Vermutlich hat Ford hier den unveränderten Adressbestand vom Rückruf 24S79 verwendet und nicht die aktuellen Halteradressen beim KBA angefordert. Zumindest bei meinem Brief gibt es auch nicht die Seite mit den entsprechenden Datenschutzerklärungen bezüglich der Adressen vom KBA, die sonst den Rückrufen beilag. Der einleitende Satz des Anschreibens bezieht sich ja auch auf den Rückruf 24S79.

  • Natürlich ist ein Rückruf ok und selbstverständlich akzeptiert man das auch. Und wenn ich dafür mal außerplanmäßig in die Werkstatt muss -kein Problem. Es gibt schlimmeres.

    Was mich an dieser Sache stört ist eben die Brandgefahr. Irgendwie hat man doch ein mulmiges Gefühl, wenn das Auto in der Garage steht oder unterm Carport. Natürlich ist das der worst case, wenn auch das Haus mit abbrennt, aber die Gefahr ist genau bei dieser Sache eben da, wenn auch eher unwahrscheinlich. Da wäre mir ein RR wegen was anderem vllt doch lieber. Aber man sucht es sich ja nicht raus.

    Zudem ärgert mich dass dieser PHEV mein allererster Berührungspunkt mit der E-Mobilität ist, und dann sowas. Das lässt einen schon etwas skeptisch werden, wie es damit weitergeht.

    Die paar Schritte kann ich auch (elektrisch) fahren.