Diskussion zum Rückruf 25SC4 für den Kuga, Brandgefahr des Hochvoltakku

  • 2020 gab es doch für den Kuga PHEV auch bereits einen Rückruf, bei dem 2021 alle HV-Akkus ausgetauscht wurden.

    Da waren aber ganz erheblich weniger betroffene Fahrzeuge unterwegs als heute und dennoch hat es Millionen gekostet (wer auch immer letztlich dafür aufkommen musste).


    Bei der aktuellen Anzahl von betroffenen Fahrzeugen ginge ein genereller Austausch vermutlich so richtig an die Substanz.


    Daher denke ich, dass die Batterien in der Werkstatt geprüft werden und wenn der Fehler feststellbar ist, wird halt irgendwie repariert (oder ausgetauscht). Natürlich ist das m. E. nur eine Momentaufnahme zum Zeitpunkt der Überprüfung. Das heißt ja nicht, dass der Fehler später nicht trotzdem noch auftreten kann. Diese Überwachung muss dann wohl eine angepasste On-Board-Software übernehmen und hoffentlich rechtzeitig warnen...

    PHEV, ST-Line X, Frost-Weiß, Technologie-Paket, Fahrerassistenzpaket, Winter-Paket 2, 19-Zoll-Felgen


    Bestellt am 28.01.2022

    Auftragsbestätigung am 16.03.2022

    Gebaut: 09.09.2022

    COMPOUND IN (Hafen Valencia): 13.09.2022

    COMPOUND OUT (auf Schiff): 17.09.2022

    COMPOUND IN (Hafen Antwerpen): 23.09.2022

    COMPOUND OUT (Abholung Antwerpen): 10.10.2022

    DEALER DELIVERY: 13.10.2022

    Unverbindlicher Liefertermin September November Oktober 2022

    Ordernummer beginnt mit A (Januar)

    Fahrzeug übernommen: 21.10.2022

  • nicht nur FORD sondern auch AUDI und VW sind betroffen. Auch über 320.000 Jeep Wrangler und Grand Chrokee sind laut NHTSA betroffen. Alles in allem geschätzt ca. 500.000 Autos weltweit.

    Da kann ein Austausch dauern und geht auch richtig ins Geld.

  • Ich persönlich lade sowieso immer nur bis 80% um die Batterie zu schonen

    Und das mit den 80% ist eh Käse. Der Akku wird eh nicht bis 100 % geladen oder zu 100% entladen

    Da gebe ich Rainer dre völlig Recht Sandros_Kuga . Zur Batterie Schonung sind werksseitig bei der Ladung schon 10% berücksichtigt. D.h. wenn 100% Ladung angezeigt werden, ist der HV Akku tatsächlich nur auf 90% geladen worden. Bei der Entladung im Fahrbetrieb verbleiben etwa 20% im HV Akku, damit keine Tiefentladung stattfinden kann. Von den 14,4kW HV Akku Kapazität kommst du somit an ca. 30% nicht ran. Ständig und somit außerhalb des laufenden Rückrufs nochmals 20% zur Batterie Schonung abzuziehen bedeutet ja, auf 50% Leistung des HV Akku zu verzichten.

    Wohlgemerkt, z.Zt. sind wir aufgefordert so zu verfahren. Aber dauerhaft?

    Da müsste ich schon sehr ungern elektrisch fahren wollen. 😉

    Grüße aus dem Ruhrpott

  • … Ständig und somit außerhalb des laufenden Rückrufs nochmals 20% zur Batterie Schonung abzuziehen bedeutet ja, auf 50% Leistung des HV Akku zu verzichten. …

    Nicht ganz … denn 20% (angezeigt) der tatsächlichen 70% sind ja „nur“ 14%. Der Verzicht beträgt also 44%, nicht 50%.


    Richtig ist, dass 10% nach oben geschützt sind und bei angezeigter Reichweite von 0 km und 0% tatsächlich noch 20% vorhanden sind. Damit ergibt sich eine nutzbare Kapazität von 10 kWh, also 70% von 14,4 kWh.


    Fährt man bei „leerem“ Akku im EV-Auto weiter, werden von den tatsächlich verbleibenden 20% aber noch mindestens ein Viertel verbraucht. Bei sehr dynamischer Fahrweise kann es auch die Hälfte sein. Mit laufendem Verbrennungsmotor kann man also bis zu 11,5 kWh nutzen.


    Für das rein elektrische Fahren stehen einem also nach dem Laden auf 80% tatsächlich 8 kWh zur Verfügung, was nicht 50% sondern 56% von 14,4 KWh sind.


    Ich lade übrigens auch grundsätzlich nicht auf angezeigte 100% auf sondern nur auf 95%, da die Ladeverluste und die Ladezeit darüber überproportional zunehmen. Somit bedeutet für mich das Laden auf angezeigte 80% nur 1,5 kWh Einbuße.


    Und wenn Sandros_Kuga bei seinem Nutzungsprofil mit 80% angezeigtem SoC gut zurechtkommt, finde ich das auch völlig in Ordnung.