Diskussion zum Rückruf 25SC4 für den Kuga, Brandgefahr des Hochvoltakku

  • Dann hast du einen ganz schlechten FFH. Es gibt extra Flexrohr als Einschweißstück zur Reparatur. Kosten mit Einschweißen ca. 250€.

    Das mit dem Einschweißstück hat man mir auch erklärt. Ist halt beim Puma sehr schwierig, weil das Flexrohr schräg dran ist. Das vernünftig zu schweißen ist fast unmöglich und keine Garantie wie lang das hält. Für 250 € ist das auch eher nicht so der Fall, weil auch beim Schweißen der Kat ausgebaut werden müsste. Dafür muss beim Puma die ganze Vorderachse raus. Arbeitsansatz: 4 Std. Das macht dir niemand für 250 €.

    Aber schließen wir das ab , weil das nicht hier her gehört. Das Thema ist eh durch und ich wollte das nur als Beispiel anbringen, dass der Kunde auch bei Garantiefällen sehr oft der Dumme ist und bei 60.000 km darf eigentlich auch ein Flexrohr noch nicht kaputt sein.

    Kuga Vignale PHEV, 10/2021, Mineral Silber metallic, Vollausstattung außer Panoramadach

    Einmal editiert, zuletzt von Pitti0412 ()

  • Moin zusammen,

    ich weiß ob es schon mal angesprochen wurde, habe nichts dazu gefunden.

    E-Autos und auch unsere Hybride balancieren ihre einzelnen Zellen der HV- Batterie scheinbar nur bei Vollladung gegeneinander aus. Das passiert damit die Spannungen der einzelnen Zellen im Laufe der Zeit nicht zu sehr abweichen. Ein passives Bms kann scheinbar nur bei nahezu 100% Ladung diese Funktion ausführen.

    Wenn ich jetzt länger nur bis 80% gehen darf, werden einige Zellen höher geladen und andere eben weniger.

    Bei Abrufen der Leistung werden die Zellen mit weniger Leistung höher belastet als die anderen, bzw können schon unter 20% "Reserve" liegen bei "0%" Restreichweite auf der Anzeige.

    Das nagt auch wieder an der Lebensdauer des Akkus.

    Es wird gesagt, von Tante Google, das ca alle 1500km einmal. Auf 100%geladen werden soll um die Zellen gegeneinander ausbalancieren.

    Was meint ihr?

  • Was Google dazu raushaut:


    Das Balancieren (Cell Balancing) des Akkus bei Hybridautos ist ein essenzieller Prozess, den das Batteriemanagementsystem (BMS) durchführt, um die Ladezustände der einzelnen Akkuzellen anzugleichen. Dies ist entscheidend für die Lebensdauer und Leistungsfähigkeit des Hochvolt-Speichers.

    Wichtige Fakten zum Balancing bei Hybriden:

    Funktion: Das BMS überwacht die Zellspannungen. Weichen Zellen voneinander ab, wird passives Balancing genutzt, um Zellen mit höherer Spannung über Widerstände zu entladen, bis sie dem Niveau der anderen entsprechen.Wann wird balanciert? Meistens findet das Balancing am Ende des Ladevorgangs statt, wenn der Akku fast voll ist.Wie unterstütze ich das? Um ein vollständiges Ausbalancieren zu erreichen, ist es hilfreich, den Akku regelmäßig (z. B. einmal pro Woche) vollständig aufzuladen und das Fahrzeug noch etwas am Ladegerät (Wallbox) hängen zu lassen.Fehlerbild: Wenn das Hybridfahrzeug vermehrt im unteren Ladezustand Fehlermeldungen zeigt, deutet dies oft auf ein Disbalancing der Zellen hin, was durch ein- oder mehrmaliges Vollladen behoben werden kann.Hintergrund: Durch Alterung driften die Zellen auseinander. Balancing ist notwendig, damit nicht eine einzelne, schwache Zelle die gesamte Kapazität des Akkus reduziert. pasted-from-clipboard.pngYouTube +6

    Tipps zur Pflege der Hybridbatterie:

    Vermeiden Sie das Auto über längere Zeit mit komplett leerem oder vollem Akku abzustellen.Regelmäßiges Fahren und Laden hält den Akku gesund.Extreme Temperaturen (sehr heiß oder sehr kalt) belasten den Akku. pasted-from-clipboard.pngAutohero +1


  • Balancieren findet am Ende des Ladevorgangs statt, wenn der Akku fast voll ist. Wie unterstütze ich das? Um ein vollständiges Ausbalancieren zu erreichen, ist es hilfreich, den Akku regelmäßig z. B. einmal pro Woche.

    Genau so ist es, wenn er fast voll ist, erst dann wird Ausbalanciert. :thumbup:

    PHEV ST-Line X Agate Black Metallic

    bestellt am 23.09.2021

    gebaut am 30.03.2022

    Am 17.05.2022 zugelassen, Übergabe mit leerer HV Batterie.:thumbsup:

  • Genau so ist es, wenn er fast voll ist, erst dann wird Ausbalanciert. :thumbup:

    Wenn das richtig wäre, dann werden jetzt Tausenden von PHEV's nicht mehr ausbalanciert... :/

    (für diejenigen die brav bis 80% laden)


    Von Montag - Freitag lade ich immer bis 100%. Weil die HV-Ladung genau reicht für der Pendelverkehr. So mache ich das schon seit fast 3 Jahren. Und die EV-Reichweite ist noch immer so wie am Anfang.

  • …jede Woche 100% laden…🤷🏻‍♂️❓

    Das widerspricht ja wieder dem Grundsatz der 80%-Ladung, um den Akku langfristig bei Laune zu halten…

    Ausbalancieren scheint sicherlich von Zeit zu Zeit sinnvoll. Ich mache das vielleicht alle 2-3 Monate, wenn ich nach der 100%-Ladung das Auto auch nicht länger stehen lasse und gleich wieder zumindest auf 90% runterfahren kann.

    Aber jetzt daherzukommen und eine schädigende Wirkung für den Akku zu konstatieren, weil man nicht einmal in der Woche bis 100% laden sollte, halte ich für etwas zu weit hergeholt und dem 20-80%-Grundsatz zu sehr widersprechend.

    Ich würde da jetzt wirklich erst einmal etwas mehr Gelassenheit an den Tag legen und abwarten, wie sich Ford in den nächsten 6 Wochen positioniert und nicht hinter jedem Busch einen Skandal wittern…


    Grüße

    Kuga PHEV Vignale, Vollausstattung

    Bestellt: 07.08.2020

    Produktion: 18.02.2021

    Auslieferung: 09.04.2021

    Verkauft: 08.12.2022

    Verbrauch im gesamten Zeitraum: ca. 16600 km gefahren, 14,62 kwh/100km (inkl. Ladeverluste)+ 1,45 L/100km


    STOP WAR!!!

  • Niemand wittert hier irgendwas, es scheint aber ganz einfach so zu sein das ab und zu mal ein vollladen nötig ist um den Akku bestmöglich zu pflegen.

    Ich lade sowieso nur bis 80%, auch meine Fahrradakkus.

    Mein Ladegerät für meine RC Autos hat sogar extra einen Modus dafür dafür,, die haben kein eingebautes BMS.

    Und wenn die Aussage, dass das nicht balancieren keine schädigende Wirkung hat nicht wahr ist, weiß ich nicht warum das Balancieren überhaupt empfohlen wird.

    Einmal die Woche ist evtl. wirklich nicht nötig, ich habe etwas von alle 1000 bis 2000 km gelesen.

    Die Frage ist jetzt einfach:

    Wenn ich das nicht darf, wie gut ist es für den Akku?

    Wenn die Dinger vielleicht sowieso ausgetauscht werden kann es mir ja egal sein.

    Wenn ich das Ding noch 10 Jahre mit der Batterie nutzen will, dann nicht nicht.

    Ist ein bisschen eine Zwickmühle finde ich.

  • Im Netz gehen zu diesem Thema die Meinungen sehr weit auseinander. Angeblich findet eine Balancierung immer automatisch statt entweder nach jedem Laden, egal ob 80 oder 100% oder wenn die Werte der Zellen zu unterschiedlich werden. Ist hier niemand im Forum der vom Fach ist und kompetent Auskunft geben kann? Der KI vertraue ich nicht, die grast auch nur Google ab.

  • Zum Balancing und "80/20-Grundsatz": In unserem Vollzeitstromer wird der Akku seit sechs Jahren bzw. 67 000 Km nahezu immer voll geladen. Beim letzten Akku-Test durch Nissan zeigte der Akku keine messbare Degradation. Die tatsächliche Reichweite hat sich ebenfalls nicht erkennbar geändert. In meinem Keller steht ein Speicher, der von Ende Februar bis Anfang November seit 3 Jahren täglich komplett geladen wird, in den übrigen Monaten nahezu täglich kmplett entladen wird. Bis auf eine Woche im vergangenen Frühjahr hat er immer 8,4 kWh für eine volle Ladung "gezogen". In dieser einen Woche bemerkte ich ein schleichend Kapazitätsrückgang, daraufhin hat der Hersteller per Fernwartung den kurzfristig mehrfach "balanced", heißt: zwangsentladen und -beladen, seitdem wieder 8,4 kWh. Außerdem der Hinweis: wie diese beiden Akkus hat auch mein Kuga-Akku eine "Reserve", da seine Kapazität brutto erheblich größer ist als die vom Fahrer nutzbare Kapazität. Daher halte ich die vorübergehende 80%-Regelung von Ford für völlig harmlos.