Ich habe meinen Kuga-Kaufvertrag am 03.09.2025 abgeschlossen. Dem Verrtrag liegt die hier angehängte Anlage mit zugesicherten WLTP-Eigenschaften zugrunde. Mit bis zu 12% Akku-Kapazitätsbegrenzung soll ich auf die WLTP-Werte bezüglich Reichweite unter Normbedingungen nachträglich verzichten. Der Vertrag gilt aber nicht nur für das vergangene Jahr. Nur die Gewährleistung endete heute.
Diskussion zum Rückruf 25SC4 für den Kuga, Brandgefahr des Hochvoltakku
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Aaaah. Okay jetzt hab ich's verstanden. Sorry etwas auf dem Schlauch gestanden.
Wie lange kann man sowas machen? Ich hab meinen im November 3 Jahre... Morgen wird er 6.
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Ich werde das ganze noch mal 1-2 Wochen beobachten bis sich das so ein bisschen eingepegelt hat. Ich habe so gar keine Ahnung wie der Algorithmus der Software arbeitet, evtl erhöht sich die Kapazität ja auch wieder wenn die Software feststellt dass die Akkus nicht gefährdet sind.
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Aaaah. Okay jetzt hab ich's verstanden. Sorry etwas auf dem Schlauch gestanden.
Wie lange kann man sowas machen? Ich hab meinen im November 3 Jahre... Morgen wird er 6.
Ich habe keine Ahnung, wie das praktisch und juristisch nach Ablauf der 24-monatigen Gewährleistungsfrist für Neuwagen oder der beschränkten Gewährleistungsfrist für Gebrauchtwagen angegangen werden kann.
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Zumal es ja die lösung gebe den Akku zu tauschen ... Das wäre das ehrlichste und sauberste ... Es hat doch der Zulieferer gepfuscht... Soll der doch neue Akkus bereitstellen.
Gruß Karl
Gedanken eines Nichtbetroffenen zum Thema, damit eher “emotionslos” und alle Seiten abwägend::
Genau, das schüttelt Ford einfach mal so aus dem Ärmel…???
Ca. 19.000 betroffene Fahrzeuge in Deutschland, 850.000 weltweit…Kosten für einen HV lt. KI inkl. Werkstattkosten im günstigsten Fall ca. 7500€ = Kosten für Ford in D = 143 Millionen Euro, weltweit = 6,38 Milliarden Euro…
Das Ford sowohl aus einem Selbsterhaltungstrieb als auch aus ökologischen Gründen nicht sofort den allersichersten Weg eines Kompletttauschs gehen möchte, sollte angesichts dieser Summen klar sein…Man darf idZ nicht vergessen, dass statistisch gesehen nur ein Bruchteil der betroffenen Fahrzeuge wirklich einen defekten Akku aufweisen dürften.
Insofern ist für mich aus unternehmerischer Sicht irgendwo verständlich, dass man nach einer Lösung gesucht hat, mit der sich die Brandgefahr zum einen weiter deutlich minimieren, zum anderen im Fall des Falles frühzeitig die Brandgefahr erkennen lässt.
Nun haben wir bisher hier einige Meldungen, nach denen der Akku nur noch über ca. 8kWh Zuladung verfügt, andere laden weiterhin um die 10kWh (lt. Hrsteller 10,3 kWh Nettokapazität) dazu, also ohne weiteren Nachteile.
Warum nun einige nur 8kWh laden können, scheint hier erst einmal nicht beantwortet werden können, aber imho sehr wohl so oder so einen Mangel darstellen sollte.
Diesen Mangel muss der “Geschädigte” imho beim Händler geltend machen, der sich wiederum mit dem Hersteller darüber auseinandersetzen muss.
Eine wie hier geäußert strafrechtliche Konsequenz für den Händler wegen Betruges würde ich aus Laiensicht verneinen, da der Händler ja auf die Zuarbeit des Herstellers angewiesen ist und nur das umsetzen kann, was der Hersteller auch ihm anbietet.
Ich darf daran erinnern, dass die Verfahren zum Dieselgate bei VW letztendlich als strafrechtlich relevant in einigen Fällen für Mitarbeiter des Herstellers geführt wurden…
Hier spielt aber der Hersteller “mit offenen” Karten insofern, als dass er einen möglichen Verlust von bis zu 12% indirekt der Reichweite, i.Z. stehend mit einer Reduzierung der zu ladenden kWh 0-100% einräumt, insofern im strafrechtlichen Sinne wohl nicht “täuschen” will…
Schwieriges Thema, auf das sich letztendlich die Rechtsanwaltskanzleien als ein Nutznießer des Desasters die Hände reiben und sich schon über die Mandate freuen werden🤷🏻♂️
Es ist nunmehr interessant, wie sich Ford bei den “Reklamationen” der reduzierten Ladefähigkeit positionieren wird. Das muss man wohl erst einmal abwarten, ob Ford da gewillt ist, bei den Fällen der 8kWh-Ladungen nachzubessern (in welcher Form auch immer, ob durch einen Ersatz-HV oder Ausgleichszahlungen oderoderoder), oder ob sie für weitere Zugeständnisse nicht zugänglich sein werden.
Ich bin ziemlich sicher, erstinstanzlich wird da nichts entschieden werden, und je nach dem, vor welchem Gericht verhandelt wird, kann sich so ein Verfahren über Jahre ziehen…
Grüße
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Gedanken eines Nichtbetroffenen zum Thema, damit eher “emotionslos” und alle Seiten abwägend::
Genau, das schüttelt Ford einfach mal so aus dem Ärmel…???
Ca. 19.000 betroffene Fahrzeuge in Deutschland, 850.000 weltweit…Kosten für einen HV lt. KI inkl. Werkstattkosten im günstigsten Fall ca. 7500€ = Kosten für Ford in D = 143 Millionen Euro, weltweit = 6,38 Milliarden Euro…
Das Ford sowohl aus einem Selbsterhaltungstrieb als auch aus ökologischen Gründen nicht sofort den allersichersten Weg eines Kompletttauschs gehen möchte, sollte angesichts dieser Summen klar sein…Man darf idZ nicht vergessen, dass statistisch gesehen nur ein Bruchteil der betroffenen Fahrzeuge wirklich einen defekten Akku aufweisen dürften.
Insofern ist für mich aus unternehmerischer Sicht irgendwo verständlich, dass man nach einer Lösung gesucht hat, mit der sich die Brandgefahr zum einen weiter deutlich minimieren, zum anderen im Fall des Falles frühzeitig die Brandgefahr erkennen lässt.
Nun haben wir bisher hier einige Meldungen, nach denen der Akku nur noch über ca. 8kWh Zuladung verfügt, andere laden weiterhin um die 10kWh (lt. Hrsteller 10,3 kWh Nettokapazität) dazu, also ohne weiteren Nachteile.
Warum nun einige nur 8kWh laden können, scheint hier erst einmal nicht beantwortet werden können, aber imho sehr wohl so oder so einen Mangel darstellen sollte.
Diesen Mangel muss der “Geschädigte” imho beim Händler geltend machen, der sich wiederum mit dem Hersteller darüber auseinandersetzen muss.
Eine wie hier geäußert strafrechtliche Konsequenz für den Händler wegen Betruges würde ich aus Laiensicht verneinen, da der Händler ja auf die Zuarbeit des Herstellers angewiesen ist und nur das umsetzen kann, was der Hersteller auch ihm anbietet.
Ich darf daran erinnern, dass die Verfahren zum Dieselgate bei VW letztendlich als strafrechtlich relevant in einigen Fällen für Mitarbeiter des Herstellers geführt wurden…
Hier spielt aber der Hersteller “mit offenen” Karten insofern, als dass er einen möglichen Verlust von bis zu 12% indirekt der Reichweite, i.Z. stehend mit einer Reduzierung der zu ladenden kWh 0-100% einräumt, insofern im strafrechtlichen Sinne wohl nicht “täuschen” will…
Schwieriges Thema, auf das sich letztendlich die Rechtsanwaltskanzleien als ein Nutznießer des Desasters die Hände reiben und sich schon über die Mandate freuen werden🤷🏻♂️
Es ist nunmehr interessant, wie sich Ford bei den “Reklamationen” der reduzierten Ladefähigkeit positionieren wird. Das muss man wohl erst einmal abwarten, ob Ford da gewillt ist, bei den Fällen der 8kWh-Ladungen nachzubessern (in welcher Form auch immer, ob durch einen Ersatz-HV oder Ausgleichszahlungen oderoderoder), oder ob sie für weitere Zugeständnisse nicht zugänglich sein werden.
Ich bin ziemlich sicher, erstinstanzlich wird da nichts entschieden werden, und je nach dem, vor welchem Gericht verhandelt wird, kann sich so ein Verfahren über Jahre ziehen…
Grüße
Genauso sehe ich das auch und habe das Glück, das Rückrufschreiben ausgerechnet am Tag vor Ablauf der Gewährleistungsfrist bekommen zu haben, so dass ich noch reklamieren konnte. Trotzdem bin ich Realist genug, dass meine fristgerechte Reklamation innerhalb der Gewährleistungsfrist vom Händler und der Ford Werke Gmbh wahrscheinlich bestritten wird und es bis zur Entscheidung sehr lange dauern kann.
Ich habe aber bereits mit meinem 2020er Kuga-PHEV kein Glück gehabt und das Auto mit massivem Verlust gegen das vermeintlich fehlerfreie 2024er Modell eingetauscht. Zum zweiten Mal will ich das Problem nicht nochmal auf meine Kosten ausbaden.
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Ca. 19.000 betroffene Fahrzeuge in Deutschland, 850.000 weltweit…
Woher hast du diese Zahlen?
Gemäß KBA sind bisher vom Rückruf betroffen
Deutschlandweit: 67.165
Weltweit: 323.847
Das finanzielle Problem alle Akkus zu tauschen ist das eine. Das zeitliche Problem ein anderes. Ein Akkutausch blockiert einen Werkstattplatz mit Personal mindestens einen Tag. Wollte man in Deutschland mit dieser Aktion in einem Jahr fertig werden, bräuchte man 336 freie Werkstattplätze täglich. Wo sollen die herkommen? Das größte Problem dürfte aber sein, überhaupt Akkus zu bekommen, bei denen man solche Defekte auf Dauer ausschließen kann. Bis heute ist Samsung SDI offensichtlich nicht in der Lage bessere Akkuzellen zu produzieren. Ob es ein anderer Hersteller besser machen kann, weiß niemand. Und wenn, dann müsste dieser ja erst einmal die Entwicklungs- und Produktionskapazitäten bereitstellen. Bis das alles erledigt ist, sind viele Jahre ins Land gezogen.
Der einzig machbare Weg ist doch der, den Ford mit dem Update geht. Die Software soll eine mögliche Gefahr so gut wie möglich reduzieren und herausfinden, welche Akkumodule getauscht werden müssen.
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Der Vergleich zu VW hinkt ein bisschen, zumindest in der Größenordnung. Aber genau die VW Geschichte ist das,was mich so sauer macht.
Uns wiederfährt quasi das gleiche Schicksal. Entwertung vom Fahrzeug für nen Fehler den wir nicht zu verantworten haben.
Die Gerichte sehen laut dem Urteil der Kanzlei,welche nicht genannt werden soll/darf, im ersten Schritt ja scheinbar auch daß es nicht in Ordnung ist was passiert.
Natürlich ist noch so eine Aktion mit dem Tausch unrealistisch,das hat ja damals bei weniger Fahrzeugen schon über ein Jahr gedauert.
Ich werde auf jeden Fall das Update erstmal verweigern/verschieben, bis ich bei der Rechtsberatung vom Verbraucherschutz war.
Hier war ja jemand der die Unterlagen vom Gericht angefordert hat, wäre es möglich die hier weiter zu teilen wenn die kommen? Ich weiß ehrlich gesagt nicht wie man sowas anfragt

Ist auf jeden Fall ne scheiß Aktion von Ford zu sagen: Wir reduzieren die Reichweite für dich damit die Chance das dein Auto auf der Autobahn einfach abrupt stehen bleibt und du darin verbrennst! Geil oder?
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Deutschlandweit: 67.165
Weltweit: 323.847
Das größte Problem dürfte aber sein, überhaupt Akkus zu bekommen...
Ganz genau.
In dieser Größenordnung dürften solche Batterien - bei ohnehin anhaltend hoher Nachfrage - auf dem Weltmarkt garnicht verfügbar sein. Stichwort "Seltene Erden". Selbst China rückt die Dinger nur noch ungern raus, um seine eigene E-Auto-Industrie zu protektionieren. Die Kostenwelle für Produktion, Einkauf und Austausch und der zeitliche Aspekt für die damit beauftragten Werkstätten wurden ja auch schon angesprochen. Dazu kommt dann die Entsorgung der ausgetauschten Einheiten, die allesamt nicht mehr neuwertig sind, auch wenn 99,x % davon garkeinen Fehler enthalten dürften. Also, selbst wenn Ford im Handstreich alle im Rückruf eingeschlossenen Akkus tauschen wollte, ist es schlicht unmöglich.
Mir schmeckt das Ganze auch nicht so wirklich, aber ich verstehe, dass das Softwareupdate, wie es sich derzeit darstellt, verbunden mit der bedingten Garantieverlängerung, der einzig machbare Kompromiss ist.
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Ein neuer, funktionierender Akku ist die einzige Lösung, die akzeptabel wäre.
Du hast volkommen recht.
Aber... bei den Hunderttausenden (!) Kuga PHEVs, die von diesem Problem betroffen sind? Und dann all diese Batteriepacks austauschen? Das wäre meiner Meinung nach das finanzielle Ende von Ford.

Ganz zu schweigen davon, dass das in der Praxis innerhalb kurzer Zeit schlicht nicht zu bewältigen wäre.
Aber ich befürchte mit großer Sorge, wie sich diese Geschichte noch entwickeln wird. Auch hier in den Niederlanden höre ich ziemlich viele unzufriedene Reaktionen. Und die Ford-Werkstätten drängen weiterhin mit Sprüchen wie: „Kommen Sie schnell vorbei und lassen Sie Ihren Kuga aktualisieren“ – „kein Problem“.
Auf konkrete Fragen dazu, wie der Algorithmus des 25SC4-Updates die Ladekapazität begrenzt, gibt Ford bislang keinerlei inhaltliche Antworten.
Alle Fragen werden mit ziemlich nichtssagenden, schwammigen Aussagen beantwortet.

Es gibt bereits Leute, die rechtliche Schritte bzw. formelle Aufforderungen zur Behebung des Problems eingeleitet haben. Ich bin gespannt, wie sich das weiterentwickeln wird. Und inwieweit sich die Presse der Sache annehmen wird.