Sind es denn dann quasi nach aufspielen des Updates 10 Jahren? Oder ab EZL bzw seit der neue Akku beim ersten Rückruf eingebaut worden ist?
Diskussion zum Rückruf 25SC4 für den Kuga, Brandgefahr des Hochvoltakku
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Ich habe so gar keine Ahnung wie der Algorithmus der Software arbeitet, evtl erhöht sich die Kapazität ja auch wieder wenn die Software feststellt dass die Akkus nicht gefährdet sind.
Wäre eine Möglichkeit.
Aber Ford gibt einfach keine Info darüber.
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Wenn das alles so schwierig ist mit der Akku-Beschaffung, wie werden die dann ausgetauscht, wenn Defekte von der Software identifiziert werden und wie lange dauert das dann?
Ich habe die Befürchtung, dass wenn einen diese Schicksal ereilen sollte, man wochenlang warten darf. Im Grunde müsste die Beschaffung für den Austauschfall schon lange laufen. Aber es sieht ja schwer danach aus, als ob der schlechte Akku dann gegen einen genau so schlechten getauscht werden würden, weil es einfach keine einwandfreien gibt.
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Genauso sehe ich das auch und habe das Glück, das Rückrufschreiben ausgerechnet am Tag vor Ablauf der Gewährleistungsfrist bekommen zu haben, so dass ich noch reklamieren konnte. Trotzdem bin ich Realist genug, dass meine fristgerechte Reklamation innerhalb der Gewährleistungsfrist vom Händler und der Ford Werke Gmbh wahrscheinlich bestritten wird und es bis zur Entscheidung sehr lange dauern kann.
Ich habe aber bereits mit meinem 2020er Kuga-PHEV kein Glück gehabt und das Auto mit massivem Verlust gegen das vermeintlich fehlerfreie 2024er Modell eingetauscht. Zum zweiten Mal will ich das Problem nicht nochmal auf meine Kosten ausbaden.
Na das sehe ich ein bisschen anders.
Wenn der Mangel der fehlenden Ladekapazität nach dem update auftritt, dann ist es imho völlig wurscht, ob deine Garantie/Gewährleistungsfrist auf das Auto (also die üblichen 24 Monate) abgelaufen ist oder nicht.
Du hast imho mit dem Zeitpunkt der Installation und dem erst dann auftretenden Mangel das Recht auf eine Nachbesserung zu dem Mangel, und das vom Zeitpunkt der Updateinstallation + 1 Jahr… Es ist ja letztendlich eine “Reparatur”, und auch da gibt es Garantie/Gewährleistungsrechte…(meine Bemerkungen aber bitte als reine Laieneinschätzung zu verstehen, ich bin KEIN RA)
Woher hast du diese Zahlen?
…
Gemäß KBA sind bisher vom Rückruf betroffen
Deutschlandweit: 67.165
Weltweit: 323.847
KI, habe ich auch geschrieben.
Legt man deine Zahlen zugrunde:
Kosten für Deutschland:
0,5 Milliarden Euro
Kosten weltweit:
2,4 Milliarden Euro
Nach dem finanziellen Desaster mit der Entwicklung der E-Autos (Mach E) mit einem Milliardenverlust nun noch das für Ford…es wird eng…
Von dem für die Umwelt entstehenden Schaden mal ganz zu schweigen, zumal ja eben nicht alle Akkus defekt sind sondern nur offenbar 0,003%!
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Wenn das alles so schwierig ist mit der Akku-Beschaffung, wie werden die dann ausgetauscht, wenn Defekte von der Software identifiziert werden und wie lange dauert das dann?
Ich habe die Befürchtung, dass wenn einen diese Schicksal ereilen sollte, man wochenlang warten darf. Im Grunde müsste die Beschaffung für den Austauschfall schon lange laufen. Aber es sieht ja schwer danach aus, als ob der schlechte Akku dann gegen einen genau so schlechten getauscht werden würden, weil es einfach keine einwandfreien gibt.
Na bei 0,003% Schadensfeststellung werden es nicht sooooo viele Akkus zum Tausch sein…
Und ja, man wird warten müssen, aber dann ist es nun einmal so…stelle dir vor, bei allen (ich lege jetzt mal die Zahlen des KBA zugrunde) rund 350000 Fahrzeugen sollen die Akkus getauscht werden…wie lange das wohl dauert, bis alle 350000 Fahrzeuge durch wären???
Und warum sollte denn ein Wechsel des Akkus innerhalb von drei Tagen durchgeführt werden? Es gibt doch den RR, der die Brandgefahr gen Null reduziert (sagt Ford). Also wird man längere Wartezeiten wohl so begründen können und den Kunden um Geduld bitten…
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Naja, im Prinzip ist es egal, ob Ford den Bach runtergeht, weil Akkus ausgetauscht werden müssen, oder ob sie nichts mehr verkaufen, wenn ein Dilemma aufs andere folgt. Die Selbstzerstörung ist egal wie im Gange.
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Vielleicht haben die in den Meetings mit VW für die Kooperation ja erst gelernt,wie man den Karren richtig an die Wand fährt 🤔
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Gedanken eines Nichtbetroffenen zum Thema, damit eher “emotionslos” und alle Seiten abwägend::
Genau, das schüttelt Ford einfach mal so aus dem Ärmel…???
Ca. 19.000 betroffene Fahrzeuge in Deutschland, 850.000 weltweit…Kosten für einen HV lt. KI inkl. Werkstattkosten im günstigsten Fall ca. 7500€ = Kosten für Ford in D = 143 Millionen Euro, weltweit = 6,38 Milliarden Euro…
Das Ford sowohl aus einem Selbsterhaltungstrieb als auch aus ökologischen Gründen nicht sofort den allersichersten Weg eines Kompletttauschs gehen möchte, sollte angesichts dieser Summen klar sein…Man darf idZ nicht vergessen, dass statistisch gesehen nur ein Bruchteil der betroffenen Fahrzeuge wirklich einen defekten Akku aufweisen dürften.
Insofern ist für mich aus unternehmerischer Sicht irgendwo verständlich, dass man nach einer Lösung gesucht hat, mit der sich die Brandgefahr zum einen weiter deutlich minimieren, zum anderen im Fall des Falles frühzeitig die Brandgefahr erkennen lässt.
Nun haben wir bisher hier einige Meldungen, nach denen der Akku nur noch über ca. 8kWh Zuladung verfügt, andere laden weiterhin um die 10kWh (lt. Hrsteller 10,3 kWh Nettokapazität) dazu, also ohne weiteren Nachteile.
Warum nun einige nur 8kWh laden können, scheint hier erst einmal nicht beantwortet werden können, aber imho sehr wohl so oder so einen Mangel darstellen sollte.
Diesen Mangel muss der “Geschädigte” imho beim Händler geltend machen, der sich wiederum mit dem Hersteller darüber auseinandersetzen muss.
Eine wie hier geäußert strafrechtliche Konsequenz für den Händler wegen Betruges würde ich aus Laiensicht verneinen, da der Händler ja auf die Zuarbeit des Herstellers angewiesen ist und nur das umsetzen kann, was der Hersteller auch ihm anbietet.
Ich darf daran erinnern, dass die Verfahren zum Dieselgate bei VW letztendlich als strafrechtlich relevant in einigen Fällen für Mitarbeiter des Herstellers geführt wurden…
Hier spielt aber der Hersteller “mit offenen” Karten insofern, als dass er einen möglichen Verlust von bis zu 12% indirekt der Reichweite, i.Z. stehend mit einer Reduzierung der zu ladenden kWh 0-100% einräumt, insofern im strafrechtlichen Sinne wohl nicht “täuschen” will…
Schwieriges Thema, auf das sich letztendlich die Rechtsanwaltskanzleien als ein Nutznießer des Desasters die Hände reiben und sich schon über die Mandate freuen werden🤷🏻♂️
Es ist nunmehr interessant, wie sich Ford bei den “Reklamationen” der reduzierten Ladefähigkeit positionieren wird. Das muss man wohl erst einmal abwarten, ob Ford da gewillt ist, bei den Fällen der 8kWh-Ladungen nachzubessern (in welcher Form auch immer, ob durch einen Ersatz-HV oder Ausgleichszahlungen oderoderoder), oder ob sie für weitere Zugeständnisse nicht zugänglich sein werden.
Ich bin ziemlich sicher, erstinstanzlich wird da nichts entschieden werden, und je nach dem, vor welchem Gericht verhandelt wird, kann sich so ein Verfahren über Jahre ziehen…
Grüße
Ja kann man so sehen - wer hat denn den Fehler gemacht? Ford oder der Akkulieferant?
In der Branche in der ich arbeite ist es üblich, dass solche Fehler voll auf den Lieferanten durchschlagen - der hat für Austauschteile zu sorgen und auch die Kosten für den Tausch des defekten Teils im Feld zu tragen - da ist es zumindest unseren Kunden "egal" ob wir das bezahlen können oder nicht oder ob es uns möglich ist Austauschteile zu besorgen.
Sicherlich wäre es bei so einem Fehler sehr aufwändig alle Akkus zu tauschen obwohl nur wenige tatsächlich defekt sind - aber gut auch das ist letztendlich ein Problem des Akkulieferanten - wenn er nicht sagen kann welche wirklich defekt sind, dann hat er seine Traceability nicht im Griff.
Aber all das interessiert letztendlich den Kunden nicht - der hat ein Produkt mit einer Spezifikation gekauft.
Wenn sich Ford nun kulant zeigt und die Akkus die nach dem Update eine deutlich reduzierte Kapazität zeigen tauscht, dann wäre zum Schluss ja (hoffentlich) alles in Ordnung.Gruß
Karl
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Woher hast du diese Zahlen?
Gemäß KBA sind bisher vom Rückruf betroffen
Deutschlandweit: 67.165
Weltweit: 323.847
Das finanzielle Problem alle Akkus zu tauschen ist das eine. Das zeitliche Problem ein anderes. Ein Akkutausch blockiert einen Werkstattplatz mit Personal mindestens einen Tag. Wollte man in Deutschland mit dieser Aktion in einem Jahr fertig werden, bräuchte man 336 freie Werkstattplätze täglich. Wo sollen die herkommen? Das größte Problem dürfte aber sein, überhaupt Akkus zu bekommen, bei denen man solche Defekte auf Dauer ausschließen kann. Bis heute ist Samsung SDI offensichtlich nicht in der Lage bessere Akkuzellen zu produzieren. Ob es ein anderer Hersteller besser machen kann, weiß niemand. Und wenn, dann müsste dieser ja erst einmal die Entwicklungs- und Produktionskapazitäten bereitstellen. Bis das alles erledigt ist, sind viele Jahre ins Land gezogen.
Der einzig machbare Weg ist doch der, den Ford mit dem Update geht. Die Software soll eine mögliche Gefahr so gut wie möglich reduzieren und herausfinden, welche Akkumodule getauscht werden müssen.
Das sind wohl die Zulassungszahlen. Alle PHEV sind betroffen. Deine Rechnung ist interessant und für Ford eine gute Ausrede, die HVB nicht zu tauschen. Eine finanzielle Entschädigung von 20% des HVB-Ersatzteilpreis wäre schnell und einfach zur Zufriedenheit der Beteiligten machbar.
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Ja kann man so sehen - wer hat denn den Fehler gemacht? Ford oder der Akkulieferant?
In der Branche in der ich arbeite ist es üblich, dass solche Fehler voll auf den Lieferanten durchschlagen - der hat für Austauschteile zu sorgen und auch die Kosten für den Tausch des defekten Teils im Feld zu tragen - da ist es zumindest unseren Kunden "egal" ob wir das bezahlen können oder nicht oder ob es uns möglich ist Austauschteile zu besorgen.
Sicherlich wäre es bei so einem Fehler sehr aufwändig alle Akkus zu tauschen obwohl nur wenige tatsächlich defekt sind - aber gut auch das ist letztendlich ein Problem des Akkulieferanten - wenn er nicht sagen kann welche wirklich defekt sind, dann hat er seine Traceability nicht im Griff.
Aber all das interessiert letztendlich den Kunden nicht - der hat ein Produkt mit einer Spezifikation gekauft.
Wenn sich Ford nun kulant zeigt und die Akkus die nach dem Update eine deutlich reduzierte Kapazität zeigen tauscht, dann wäre zum Schluss ja (hoffentlich) alles in Ordnung.Gruß
Karl
Ganz viele Seite früher in diesem Chat steht, dass Ford mit Samsung einen Deal gemacht hat: Ford hat auf Gewährleistungsansprüche gegenüber Samsung verzichtet um die Kosten zu senken. Das könnte bis Bj.2021 stimmen, da gab es den ersten Rückruf wegen Brand der HVB. Danach wohl nicht mehr, oder so blöd kann Ford nicht sein ?