Es geht bei der Sache mit dem HV-Akkus einfach um eine Brandgefahr und nicht um irgendwelche Schönheitsfehler, oder ob ein Auto anspringt oder nicht. Ich finde, da kann nicht so entspannt sein als Kunde und sagen: ok, ich habe jetzt ja 10 Jahre Garantie auf die Akkus. Sollten die zündeln, was scheinbar trotz Update sein kann, braucht man auch keine mehr, . Eine tolle Lösung war das.
Wie drehen uns im Kreis - ich habe mit keinem Wort die „Brandgefahr“ als Schönheitsfehler abgetan - und dennoch - Ford hat reagiert und eine Handlungsanweisung zur Minimierung des Eintritts des Schadensfalles an die Fahrzeugbesitzer rausgegeben.
Damit haben sie -ein gewisses Restrisiko hinnehmend (das besteht aber bei jedem anderen Auto auch, egal ob Benziner oder E-Auto)- zunächst reagiert, bis die endgültige Lösung zur Verfügung gestellt wird.
Und bitte nicht außer Acht lassen: Ein Update wird wohl eine „VORÜBERGEHENDE“ Lösung, bis die endgültige Lösung bereitgestellt wird.
Und wenn die „endgültige“ Lösung ein Update ist, was die Batteriezellen soweit überwacht und im „Entwicklungsfall eines drohenden Schadens“ RECHTZEITIG das System abschaltet, dann ist das auch ok (hat Ford ja übrigens auch mit den klebenden Schützen beim Akku des Mach E gemacht), dann ist das in den 1% der dann ausgelösten Schutzschaltung für den Betreffenden zwar ärgerlich, die Brandgefahr wäre damit aber auf Null reduziert.
Aber soweit sind doch die Fakten ja noch gar nicht - ich wäre also gelassen, bis Ford die endgültige Lösung darstellt - dann könnte ich immer noch überlegen, ob mir die dann angebotene Lösung gefällt oder nicht, ich ggf. im Einzelfall rechtliche Schritte einleite, das Auto verkaufe oder sonstige für mich gangbare Lösungen beschreite.
Grüße