Beiträge von Projekt Kuga PHEV

    Das ist kein Ford spezifisches Problem, sondern leider ein Problem moderner Autos, die jede Menge Strom ziehen und damit die Batterie überstrapazieren.

    Es spielt dann noch der Batterietyp und die Kapazität eine entscheidende Rolle. Meist werden ab Werk auch noch Billigbatterien verbaut.

    das sehe ich anders…

    Ein funktionierendes BMS bei Elektrofahrzeugen mit HV sollte gerade angesichts der derzeit verwendeten 12V-Batterien mit so niedriger Kapazität und dermaßen gestiegenen Anforderungen an die Elektronik auch im Ruhezustand (Apps und so ein Gedöns) erkennen, wenn die 12V-Batterie einen vorher definierten Negativstand erreicht hat und dann automatisch aus der HV nachladen.

    Wenn zB die „Ford-Fachabteilung“ mir mitteilt, dass ein OTA als eine Grundlage für die Durchführung von Updates 65% SoC der LVB benötigt (also für das Fahrzeug wesentliche Funktionen), dann sollte der Kunde erwarten können, dass das BMS für einen Mindeststand von 65% SoC der LVB sorgt.

    Und steigt, wie zB beim Kuga, das komplette System bei einem SoC LVB von ca. 50% aus, dann sollte das BMS (natürlich nur, wenn der SoC der HV entsprechend genügend ist) das regeln, dass die LVB von der HV nachgeladen wird…

    Das kann imho vom Programmierungsaufwand kein Hexenwerk sein.

    Wenn man aber dabei bleibt und „eigentlich“ zu kapazitätsniedrige 12V-Batterien aus Kostengründen verbaut und dann noch offenbar je nach verbauter Hardware kein funktionierendes BMS hinbekommt, dann wird es für den Besitzer solcher Autos irgendwann zwangsläufig zum Ausfall des kompletten Systems kommen.


    Grüße

    …das ist bei dem Auto eben so.

    Wenn du nicht betroffen bist, sei froh…es gibt aber User, die haben diese 12V-Probleme, da arbeitet möglicherweise das BMS nicht so, wie man sich das wünschen würde.

    Gegenfrage: Findest du es denn normal, dass eine 12V-Batterie nach 12-18 Monaten den Geist aufgibt?

    Wenn du das nicht „normal“ finden würdest, dann würdest du, nachdem Ford da keine Lösung anbietet, wahrscheinlich zum Erhalt der Fahrfähigkeit deines Autos auch vielleicht mal zwischenladen.


    Meine Erfahrungen mit dem Ford-BMS zum Thema 12V-Batterie sind genauso wie bei so einigen anderen Ford-E-Autofahrern ähnlich - beim Kuga PHEV brauchte ich nach irgendwas um die 16 Monaten schon eine neue 12V-Batterie (und ich habe einen E-Anteil >80%, also regelmäßig geladen), im Mach E ist es nach 36 Monaten nun schon die 2. 12V-Batterie, die Probleme macht…


    Grüße

    Ja, der Kuga hat schon ein irres Eigenleben, wenn er den 12V-Tod stirbt…

    Bei mir war seinerzeit ein kleiner Menschenauflauf, weil das Auto beim Ableben wilde Relaisschaltgeräusche machte, teilweise zuckte die Beleuchtung noch mal auf…ich lag zu der Zeit gerade im Khs, meine Gattin rief mich ganz aufgeregt an, da die Nachbarschaft sich durch mein „E-Auto“ gefährdet fühlte, nach der Feuerwehr, dem technischen Hilfswerk und der Bundeswehr rief😂… Ein Nachbar löste dann den Notaus für die Ladesäule aus, danach war dann nach einem kurzen Moment Ruhe und das Auto machte die Augen zu…

    Also wundert mich deine Beschreibung überhaupt nicht…


    Grüße

    Zunächst herzlich willkommen hier im Forum!


    Was meinst du mit „lese jedoch von sehr vielen technischen Problemen“…nenne mal ein paar Stichpunkte…

    Das Problemfeld 12V-Batterie haben sehr viele Hersteller elektrischer Autos, das ist sicherlich eines der zentralen Themen, die einen beschäftigen könnten. Da muss man halt sehr aufpassen, anderseits gibt es eben auch genug User, die in vier Jahren keine neue Batterie brauchten🤷🏻‍♂️

    Die frühen Baureihen hatten das eine oder andere Problem, von ernsthaften Problemen liest man jetzt aber eher selten.


    Gerade wenn du über PV und eine Wallbox verfügst, ist es doch ideal für den Erwerb eines „wahrscheinlich weiteren“ elektrisch angetriebenen Autos. Gerade im Sommer fährst du annähernd kostenneutral, das wirkt sich natürlich auf den Jahresverbrauch und damit die Jahresbetriebskosten aus.

    Und im Winter? Na klar hast du nur 30km elektrischer Reichweite, aber da wird das System eben auf den Verbrenner zurückgreifen und du bist mit von mir geschätzten 6L wie mit einem Hybrid unterwegs (wenn du ihn nicht gernade über die Autobahn prügelst)🤷🏻‍♂️


    Ich würde schon darauf achten, einen möglichst ab 23er zu bekommen, wenn es geht sogar 24er (das FL kam ja erst 25, wenn ich mich nicht irre).

    Auf jeden Fall würde ich mir VOR einem Kauf den Motorlauf im Stand anhören, ob da irgendwas „rasselt“ (Rasselthematik) oder unrund läuft, dann würde ich prüfen, ob das Fahrzeug auch auf dem aktuellsten Softwarestand ist…schau nach, ob die Inspektionen durchgeführt wurden und die Rückrufe abgearbeitet wurden (Kontrolle ist besser…).


    Zum Thema Scheibenheizung:

    Ich finde sie einerseits genial, denn sie tut brav ihren Dienst, Scheiben sind im Nu frei (wenn man die Abfahrtprogrammierung nutzt, und gerade als Besitzer einer Wallbox ist dieses Feature schlichtweg genial, du steigst in ein vorgewärmtes Auto mit freien Scheiben ringsherum), allerdings muss man auch anmerken, es ist nicht jedermanns Sache, durch ein feines „Fliegengitter“ zu schauen. Ich habe mich zwar weitgehend daran gewöhnt, aber es ist je nach Lichteinfall für mich manchmal doch etwas störend, weil die Sicht etwas „unscharf“ wirkt (vielleicht sollte ich auch mal meine Sehstärke überprüfen lassen🥴)


    Alles andere haben die „Kollegen“ schon geschrieben…


    Grüße

    (Fazit: Wenn du keine Jahresfahrleistung von 100k km hast, wäre es für mich persönlich keine Frage, ob Diesel oder Hybrid…😉)

    Na solange die Warnleuchte nicht leuchtet, sollte das doch in Ordnung sein…

    Und nun hast du im Januar ja wohl einen Termin in der Werkstatt, frage nach und lass dich dort vom Fachmann beraten…manchmal sind solche Zusatzanzeigen eben auch ne Qual (kenne ich, seitdem ich den Status meiner 12V-Batterie beobachte🫣).


    Im Übrigen, willkommen hier im Forum🤷🏻‍♂️


    Grüße

    es gab seinerzeit beim Mach E (wie bei meinem auch) das Problem, dass in den Produktionszeiten April bis Oktober 2022 keine Chips für den automatischen Einparkassi verbaut wurden, weil die „ausverkauft“ waren…

    Nachdem Ford zunächst angekündigt hat, dass bei erneuter Verfügbarkeit nachgerüstet werden kann und sich die Käufer dieser Fahrzeuge zurücklehnten, wurde erst später offenbar, dass Ford da schlichtweg gelogen hat - die betroffenen Fahrzeugen konnten technisch nicht nachgerüstet werden, das ergab ein vom Gericht im Verfahren eines Klägers in Auftrag gegebenes Gutachten…der „gehörnte“ Käufer erhielt ein neues Fahrzeug im Austausch…das ist aber ein Einzelurteil und kein Grundsatzurteil…

    Gleichwohl steht eben jetzt in den AGB, dass Veränderungen im Ausstattungsumfang von der verbindlichen Bestellung gedeckt sind…Insofern dürfte es eben „auf die Laune des Gerichts“ ankommen, ob der „Ausstattungsmangel“ so entscheidend für den Kauf ist, dass die „Veränderungsklausel“ in der verbindlichen Bestellung nicht zieht…

    Ich war so richtig angebracht, denn der Händler, bei dem ich das Auto kaufte, hatte zwischenzeitlich das Geschäft „verkauft“. Der Nachfolger in Brandenburg war wenig gesprächsbereit und verwies darauf, dass nicht sie der Vertragspartner und sich somit auch nicht als Adressat meines „Wandlungswunsches“ zu einem Fahrzeug wie bestellt gesehen hat. Und leider machte mir die Verbraucherzentrale Berlin/Brandenburg nach Prüfung wenig Hoffnung, dass ich mit meinem Ansinnen bei dem Nachfolgerhändler Erfolg haben werde.

    Ich selbst wäre auch den Weg gegangen, denn im Fall des Mach E hat Ford eben schlichtweg die Unwahrheit vertreten, in dem sie den Kunden suggerierte, dass nachgebessert werden kann und wird.


    Das ist hier im Fall des FL wohl eher nicht der Fall, so dass Ford hier erst einmal die Karte des „Ausstattungsveränderungsvorbehalts“ ziehen wird.


    Grüße

    Ne, er gibt dann Bratkartoffeln dazu, da das weiterhin ein wesentlicher Bestandteil des Essens ist.
    Lass uns jetzt hier nicht Autos mit Essen vergleichen.
    Das mag jeder selbst durchfechten mit seinem Fordhändler.
    Ich bin mir aber sicher, dass das juristisch im Ende als zumutbar eingestuft wird und dir bestenfalls die Alternative Storno bleibt.

    Soweit ich mich erinnere, gab es aber schon ein gegenteiliges Urteil, so dass „rückabgewickelt“ wurde…

    Ich denke, dass sich auch hierzu kein generelle Rechtsgültigkeit ableiten lässt.

    Es wird sicherlich, wenn der Hädnler sich nach Intervention des Kunden nicht auf einen Kompromiss einlässt, ein langwieriger und im Ausgang unsicherer Prozess…


    Grüße