Batteriezustand nach 73.000km?

  • Da gilt es aber drauf zu achten, das die Zähler nur vierstellig sind, d.h. sollte einer der beiden seit der ersten Fahrt nicht genullt worden sein und der Zählerstand die 9.999,9 km überschritten haben, fängt er wieder bei Null an.

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  • Was hat die Laufleistung mit wenig schonendem Umgang zu tun?
    Wenn der die 100 km täglich mit Verbrenner bei 80 - 120 km/H gefahren ist, gibts wahrscheinlich nichts schonendeners als wenn er die mit 170 geprügelt ist und mit dauernden Ampelrennen in der Stadt.

    Der Umgang lässt sich doch nicht aus der Laufleistung ablesen

    Dann mußt Du wohl nochmal etwas genauer nachlesen. Das habe ich eigentlich recht abgewogen formuliert. Da ist schon für beide Sichtweisen „was dabei“. Und differenziert wurde auch, nach Fahrzeugen 1.0 und unserem 2.0, mit dazu besonderer Bauart und Technik.


    Aber natürlich:

    Wer meint, dass ein Vielfahrer mit 35-40000 km/Jahr, der sein Fahrzeug - von vornherein geplant - spätestens nach zwei Jahren wieder abstößt, auf bundesdeutscher Hochgeschwindigkeits-Autobahn schonend nur mit 120-130 km/h unterwegs ist, noch dazu ein gestresstes, unter bekanntem Druck stehendes, „höheres Tier“ der Ford-Werke, kann das doch gerne weiter glauben.

    Da würde ich doch meinen, dass eher das Gegenteil wahrscheinlich ist.

    Sonstiger Umgang und Pflege, ob mit gänzlich fremdem oder mit kurzzeitigem Eigentum, ist natürlich immer Charaktersache. Das wird bei der Besichtigung festzustellen sein. Obiges dagegen nicht.


    Mir ging es um die Abwägung Verbrenner-(Ab-)Nutzung versus HV-Akku, um den sich der TE bis dahin alleine Gedanken gemacht hatte.

    Um den HV-Akku muss er sich in dem Fall sicherlich keine besonderen Sorgen machen. Um den Verbrenner dagegen schon eher.

    Aber kaufe Du ihn, bevor er weg ist ! Dann ist der TE aus dem Entscheidungs-Dilemma.


    Ich würde dem TE in jedem Fall die Alternative empfehlen mit 5 Jahren Garantie und wesentlich geringerer Laufleistung. Wenn man die Kosten für die Garantie (die es bei unserem Fahrzeug im Falle eines Kaufs absolut 3x wert ist) abzieht, bleiben keine 10.000 € Differenz übrig.

    Und er will ihn länger fahren, bis zu 190000 km ! Eindeutig aus meiner Sicht.


    Aber das sind zunächst alles nur Daten und auch Ansichtssache. Genau inspizieren und ausgiebige Probefahrt machen - lassen sich nicht durch Diskussionen in einem Forum ersetzen.

    Luxus-Problem Kuga PHEV Titanium X - Probe gefahren, verliebt und ohne weitere Prüfung verlobt -

    Pflicht-Angaben: 07.2020 bestellt, Produktion 12.2020, Anlieferung 13.01.21. Brief von Ford ließ zwei Monate auf sich warten. Übernahme am 13.03.2021. Null Antworten von Ford, von Bestellung bis heute. Überwiegend Freude am Fahren, aber vergeblich auf Problemfreiheit gehofft. Ford Pass App auf IOS

  • ...

    Aber kaufe Du ihn, bevor er weg ist ! Dann ist der TE aus dem Entscheidungs-Dilemma...


    musst jetzt nicht blöd werden, nur weil ich dein Meinung nicht teile.




    Woher kann ich wissen, dass du den Vorbesitzer/Fahrer kennst und weißt dass er ein hohes gestresstes Ford tier ist.




    Bei manchen Beitragen hat man echt keine Lust mehr hier mitzudiskutieren

  • Sonstiger Umgang und Pflege, ob mit gänzlich fremdem oder mit kurzzeitigem Eigentum, ist natürlich immer Charaktersache.

    100%


    Ich hatte mal einen Chef, der in der Nähe einer Autobahnauffahrt wohnte und seinen Firmenwagen täglich mit kalter Maschine auf die Bahn geprügelt hat und sich dann über Motorenprobleme wunderte.


    Ich selber bin noch so erzogen worden, dass man mit fremden Eigentum pfleglich umgeht. Daher werden meine Leasingfahrzeuge mehr gepflegt als meine eigenen.


    Leider sieht man beim Gebrauchtwagenkauf nicht unbedingt wie das Fahrzeug behandelt worden ist.


    Daher kann ich dem TE auch nur die generelle Empfehlung geben, ein möglichst junges Fahrzeug mit wenig km und viel Garantielaufzeit zu wählen.

  • Blöd kommen oder Dir persönlich zu nahe treten wollte ich ganz bestimmt nicht.

    Im Prinzip geht’s mir genau so wie Dir, wenn manchmal alles zerpflückt und aus dem Zusammenhang gerissen wird.


    Und tut mir leid, aber das hast Du doch schon mit Deiner ersten Reaktion getan. Leider mit Deiner zweiten Reaktion jetzt erneut:

    Ein „höheres Tier bei Ford“ hat der TE so formuliert, nicht ich.

    Und dass Ford Köln unter massivem Druck aus USA steht, könnte inzwischen jeder hier wissen, nach dem aus USA initiierten Vernichtungs-Wettbewerb zwischen Valencia und Köln. Da verlor Köln mit viel Personalabbau, geschlossenen ganzen Abteilungen und nicht zu wenig Druck aus USA.

    Wer meint, dass damit für die Zukunft nichts mehr auf dem Spiel steht für die Beschäftigten in Köln und kein Druck mehr besteht, hat noch keine Erfahrungen mit amerikanischer Firmenphilosophie gemacht.

    Aber wer weiß, vielleicht hast Du ja Recht und es hatte in Köln tatsächlich noch jemand Zeit und Lust zum schonenden Cruisen mit seinem PHEV als Dienstwagen oder man hat ihn auch bzw. nur am Wochenende gefahren.

    Wenn nicht, wie ich meine, ist’s dann halt schon ein Unterschied ob es - wie früher - ein Diesel als stabiler Dauerläufer ist oder unser komplexer PHEV, wie ich das ebenfalls schon in meinem ersten Beitrag differenziert hatte. Dass unser 2.5er Atkinson durchaus seine Schwachstellen hat, kann der TE hier oder anderswo nachlesen. Als Ziel 190000 km, wie vom TE selbst angestrebt, davon geht Ford selbst jedenfalls bei den bisher abgearbeiteten Rückabwicklungen beim PHEV nicht aus. Es wurden maximale 150000 km Laufleistung angesetzt. Kann natürlich für uns mehr werden, bei schonendem Umgang. Darum ging es.

    Wie es dann letztlich kommt, wissen wir beim PHEV noch nicht. Beim Diesel dagegen wissen bzw. wussten wir’s.


    Aber hier will ich eigentlich auch nur, wie Du, meine Meinung sagen dürfen. Letztlich geht’s doch darum, dem TE Rat und Hilfe zur Entscheidung zu geben. Hier werden Sie geholfen…

    Ein breites Meinungsbild zur Auswahl.


    Wer den Vielfahrer-Dienstwagen-Überwiegend-Verbrenner-Läufer-PHEV dann kauft, könnte mir egal sein.

    Nur, wie schon gesagt, um den HV-Akku müsste sich der Käufer in dem Fall wohl am allerwenigsten Sorgen machen, womit wir auch wieder am Anfang der Fragen sind.

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  • Guten Morgen!


    Ich habe mir den Kuga gestern angesehen und bin ihn auch Probe gefahren!


    Zustand innen: Der Wagen ist wie neu, er hat lediglich bei der hinteren Türe neben dem Türöffner eine Abschürfung. (Wahrscheinlich von irgend einem Ladegut.


    Zustand außen: Auf der Motorhaube sind einige Steinschläge. Habe mit dem Verkäufer vereinbart, dass diese bei Kauf lackiert wird. Hinten hat die Stoßstange leichte Kratzer vom Einladen in den Kofferraum. Wir versucht zu polieren. Sonst sieht der Wagen wie neu aus!


    Volttest: haben den Test mit einem Zigarettenanzünder mit Voltanzeige durchgeführt und nach 5 min Wartezeit hat war der Wert immer noch bei 12,2.


    Rasselmotor: habe ich keine Geräusche feststellen können. Werde ich am Donnerstag beim ADAC Ankaufstest noch mal den Mechaniker drauf hinweisen.


    Akku: Leider war dee Akku nicht ganz aufgeladen! Lt. Anzeige war er bei ca. 35% und hat eine Restreichweite von 20km angezeigt.

    Ich bin 51,1km gefahren und davon 36,4km rein elektrisch. Beim Abschalten ist dann ein Durchschnittsverbrauch von 15,6 kWh und 2,9 l/100km gestanden. Der Akku wird noch von Ford getestet und bekomme ich die Info. Ich war aber mit diesem Wert schon sehr zufrieden, da ich genau meine Arbeitsstrecke gefahren bin!


    Am Donnerstag bin ich beim ADAC und hier wird noch ein Ankaufstest gemacht. Ich bin zwar ein Techniker aber leider nicht führ Autos 😀 Möchte einfach dass ein Fachtechniker mal drüber schauen lassen.


    Reifen: der Wagen ist 8fach bereift und die Reifen sind in einem mittelmäßigem Zustand. Sommer und Winter haben 6 mm Profil.


    Zum Vorbesitzer: es war anscheinend kein hohes Tier von Ford sondern ein Außenvertreter der alle zwei Jahre ein neues Fahrzeug bekommt. Wie bisher - ob das gut oder schlecht ist kann nicht mehr beurteilt werden. Leider waren die Bordcomputer zurück gesetzt.


    Wenn der Ankaufstest passt, werde ich das Auto kaufen. Ich war gestern so begeistert von der Probefahrt und von dem Fahrverhalten dieses Autos! Auch die Farbe schwarz passt meiner Meinung nach extrem gut zum Vignale!


    Werde am Donnerstag mehr berichten! Danke an all eure Meinungen und Tipps 😀😀😀

    KUGA MK3 PHEV - Vignale - mit kompletter Ausstattung - schwarz - 10/2021 - PV-Anlage 13,2kW peak

  • Na das liest sich ja erst einmal ganz gut…Ich wage zu prophezeien, dass der ADAC-Mann nichts den Kauf verhinderndes entscheidendes finden wird…

    Nur ne Anmerkung (ich kann ein Liedchen singen), ja, die Farbe schwarz sieht schlichtweg geil aus, wenn das Auto gewaschen ist. Mein Kuga war ja weiß, und ich war erstaunt, wie pflegeleicht das Auto war, der war nach Wochen noch so, dass man nicht von einem Schmuddelauto sprechen konnte - mein jetziges Auto ist auch schwarz (meine Gattin bestand darauf, wenn, dann musste es schwarz sein), das ist echt ne Katastrophe, nach drei Tagen sieht das Auto schlichtweg hingehunzt aus…

    Was hat der andere (jüngere) für ne Farbe?


    Grüße

    Kuga PHEV Vignale, Vollausstattung

    Bestellt: 07.08.2020

    Produktion: 18.02.2021

    Auslieferung: 09.04.2021

    Verkauft: 08.12.2022

    Verbrauch im gesamten Zeitraum: ca. 16600 km gefahren, 14,62 kwh/100km (inkl. Ladeverluste)+ 1,45 L/100km


    STOP WAR!!!

  • Hoertmanix

    Die Begeisterung bei Probefahrt kommt hier sicher jedem Kuga PHEV-Fahrer sehr bekannt vor. Aber ich würde mich nicht von dieser ersten Begeisterung zu sehr in der Entscheidung zwischen zwei Fahrzeugen beeinflussen lassen.

    Der andere läßt sich nämlich mit großer Wahrscheinlichkeit genau so gut fahren. Das wäre also für sich kein rationaler Entscheidungsgrund zwischen den beiden Fahrzeugen.


    Auch die Begutachtung beim ADAC wird nur aller gröbste Überraschungen an Karosserie und Fahrwerk verhindern, was dann bei dem Alter doch eher unwahrscheinlich wäre.

    Ebenso die erwartete Rückmeldung von Ford zum Fahr-Akku wird kein negatives Ergebnis bringen.

    Das wäre ja nochmals unwahrscheinlicher als bisher, nachdem das Fahrzeug als reines Vertreter-Fahrzeug genutzt wurde, wie sich nun herausstellte. Das unterstreicht die bisherigen Einwände doch nur noch weiter.


    Die noch abgewarteten Rückmeldungen bringen mit hoher Wahrscheinlichkeit keinen vergleichsrelevanten Erkenntnisgewinn - ADAC: wie schon oben gesagt / Ford: dem Akku kann bei dem Fahrprofil noch nicht viel fehlen, Außendienstler stellen sich nicht mit der Ladeleistung an die Ladesäulen auf der Strecke.

    Es sind somit also keine harten, realen Entscheidungsgründe zwischen den beiden Fahrzeugen mehr zu erwarten.


    Da bleibt unter dem Strich - bisher - einzig nur der günstigere Preis gegenüber dem anderen Fahrzeug:

    Mit wesentlich geringerer Laufleistung, die für Alltagsfahrzeuge ggf. für mindestens drei Jahre längere Nutzungsdauer gut ist, bei noch drei (?) Jahren Original-Garantie, dazu kein Außendienstler-Fahrzeug...

    Da relativiert sich der Mehrpreis sehr schnell durch eventuell teure Ausfälle, in jedem Fall aber durch längere Nutzung (bei der von Dir beabsichtigten Langzeit-Nutzung) und beim späteren Wiederverkauf/nicht unwesentlich späteren Bedarf einer Neuanschaffung.


    Ich bin in der Analyse und Beratung tätig. Man möge mir deshalb nachsehen, wenn ich zur unterstützten Entscheidungsfindung etwas nüchtern „sortiere“. Die Entscheidung hat dann natürlich jeder selbst zu treffen.


    Und gesehen hast Du den anderen noch nicht. Also ich würde mir den anderen wenigstens anschauen.

    Mal ganz subjektiv und emotional:

    Chroma blue hat was. Hatte ich mehrere Monate als Miet-Kuga. Jederzeit wieder. Schwarz hatte ich in 45 Jahren mit vierrädrigem Untersatz genau ein Mal…

    Aber das ist reine Geschmacksache.


    Ansonsten wünsche ich Dir noch viel Glück - egal mit welchem Fahrzeug !


    Grüße

    Luxus-Problem Kuga PHEV Titanium X - Probe gefahren, verliebt und ohne weitere Prüfung verlobt -

    Pflicht-Angaben: 07.2020 bestellt, Produktion 12.2020, Anlieferung 13.01.21. Brief von Ford ließ zwei Monate auf sich warten. Übernahme am 13.03.2021. Null Antworten von Ford, von Bestellung bis heute. Überwiegend Freude am Fahren, aber vergeblich auf Problemfreiheit gehofft. Ford Pass App auf IOS

  • Ganz OT dazu:

    Selbiges hier in punkto Erziehung und Umgang mit fremdem Eigentum. Aber auch meine Kauf-Fahrzeuge waren immer sehr gepflegt.

    Die meisten bei Neukauf von mir dran gegebenen Fahrzeuge wurden dann von Werkstatt-Mitarbeitern oder deren Angehörigen übernommen. Kriegt man dann immer erst später mit… Am Preis hat sich das leider selten niedergeschlagen.

    Luxus-Problem Kuga PHEV Titanium X - Probe gefahren, verliebt und ohne weitere Prüfung verlobt -

    Pflicht-Angaben: 07.2020 bestellt, Produktion 12.2020, Anlieferung 13.01.21. Brief von Ford ließ zwei Monate auf sich warten. Übernahme am 13.03.2021. Null Antworten von Ford, von Bestellung bis heute. Überwiegend Freude am Fahren, aber vergeblich auf Problemfreiheit gehofft. Ford Pass App auf IOS