Diskussion zum Rückruf 25SC4 für den Kuga, Brandgefahr des Hochvoltakku

  • Es ist wie bei so vielen für Menschen ungünstigen Dingen: wenn etwas passiert und dann auch noch anderen, ist man selbst froh, dass man verschont worden ist - Statistik hin oder her.

    Die paar Schritte kann ich auch (elektrisch) fahren.

  • Moin Leute,

    vielleicht sagt Ford ja auch Mitte des Jahres "So liebe Leute, die paar die wirklich defekt waren haben sich selber aussortiert, den Rest geben wir wieder frei"

    Dann kommen noch mal 120,- Euro und ein " Weiterhin gute Fahrt"

    Ob das so geschluckt werden würde ist natürlich was anderes.

  • Moin Leute,

    vielleicht sagt Ford ja auch Mitte des Jahres "So liebe Leute, die paar die wirklich defekt waren haben sich selber aussortiert, den Rest geben wir wieder frei"

    Nichts neues, oder?
    Weil das Problem ist schon seit Jahren bekannt. Aber es dauert ziemlich lange ehe alles 'aussortiert' ist... 8o

  • 550 Autos sind statistisch betroffen. Das hört sich wenig an aber wenn man zu dem 1% gehört dies es trifft dann hilft auch die Ststistik nicht. Man sollte also nicht ein Glas Gurken mit dem hier vorliegenden Problem vergleichen.

    Das Mindeste aber ist die Zuordnung zu einer bestimmten Chargennummer.

    Das ist heute sogar bei einem Rückruf von Gurken im Glas jederzeit möglich.

    Bei aufmerksamer Leseweise ist durchaus erkennbar, dass der Vergleich mit den Gurken von mir nur gewählt wurde, um deutlich zu machen, dass auch bei einem geringwertigen Warenfluss eine Chargenerkennung duraus möglich ist.

    Der Vergleich sollte weder die Akku Problematik verniedlichen, noch wil ich mich über existierende Ängste bzgl. dieser Problematik lustig machen.

    Unter uns - man muss sich schon sehr viel Mühe geben, um das von mir geschriebene derart miss zu verstehen.


    Grüße aus dem Ruhrpott

  • Die völlig abstrakte Brandgefahr bei bisher 0 Fahrzeugen ist für mein Fahrzeug darüber hinaus durch die Kasko gedeckt. Ich schlafe daher weiter völlig entspannt.

    Hoffentlich sehen die Versicherungen das auch so und drehen nicht pauschal an der Beitragsschraube.

    Grüße

    Jörg21279


    WF0FXXWPMHPU0599x, Build Date : 05.10.2023, 2.5L PHEV, ST-LINE, start warranty: 17.01.2024

  • st für mein Fahrzeug darüber hinaus durch die Kasko gedeckt.

    Das Auto an sich ist zu verschmerzen. Blöd ist halt, wenn es nachts in der Garage abfackelt, die wiederum ans Haus angrenzt und dieses mit abbrennen könnte, während du am Träumen bist.

    Da ist dann auch die Kasko erstmal egal.

    Die paar Schritte kann ich auch (elektrisch) fahren.

  • Nachdem sich Mercedes für einen umfassenden Akku-Tausch entschieden hat weil das 2. Update offenbar nicht wirksam genug ist, müsste jetzt das KBA von Ford und den anderen betroffenen Herstellen auch einen Austausch fordern. Das das dauert, immense Kosten verursacht und dabei auch "gute" Akkus getauscht werden darf kein Hinderungsgrund sein. Gebrauchte und geprüfte Akkus kann man heute auch noch für Speicher in PV-Anlagen benutzen. Also kein Umweltschaden.

    Ohne Tausch bleibt ein Restrisiko, insbesondere wenn sich die Garage im oder neben dem Haus befindet. Da bleibt einfach ein ungutes Gefühl. Vom Wiederverkaufswert ganz zu schweigen. Dass Mercedes sich zu diesem Schritt entschlossen hat zeigt, dass man dort das Risiko durchaus ernst nimmt.

  • …im Umkehrschluss - und andere Hersteller nehmen das Risiko für „nicht ernst“? Ziemlich gewagte Aussage wie ich finde🤔

    Kuga PHEV Vignale, Vollausstattung

    Bestellt: 07.08.2020

    Produktion: 18.02.2021

    Auslieferung: 09.04.2021

    Verkauft: 08.12.2022

    Verbrauch im gesamten Zeitraum: ca. 16600 km gefahren, 14,62 kwh/100km (inkl. Ladeverluste)+ 1,45 L/100km


    STOP WAR!!!

  • Das bisherige Handling der letzten Recalls macht auf mich nur den Eindruck " wie können wir das möglichst billig abwickeln" ( Löcher bohren, Softwareupdate bei mechanischem Mangel ). Ernst genommen fühle ich mich so nicht. Ich mag meinen KUGA und will ihn noch möglichst lange fahren. Dazu gehört aber auch ein ehrlicher Kundenservice. Dass es am Service mangelt zeigt sich auch wenn FORD seine FFH im Dunkeln tappen lässt und keine Infos raus lässt. Das ist das amerikanische " no need to know ". Das ist Bulls......

  • Nachdem sich Mercedes für einen umfassenden Akku-Tausch entschieden hat weil das 2. Update offenbar nicht wirksam genug ist, müsste jetzt das KBA von Ford und den anderen betroffenen Herstellen auch einen Austausch fordern. Das das dauert, immense Kosten verursacht und dabei auch "gute" Akkus getauscht werden darf kein Hinderungsgrund sein. Gebrauchte und geprüfte Akkus kann man heute auch noch für Speicher in PV-Anlagen benutzen. Also kein Umweltschaden.

    Ohne Tausch bleibt ein Restrisiko, insbesondere wenn sich die Garage im oder neben dem Haus befindet. Da bleibt einfach ein ungutes Gefühl. Vom Wiederverkaufswert ganz zu schweigen. Dass Mercedes sich zu diesem Schritt entschlossen hat zeigt, dass man dort das Risiko durchaus ernst nimmt.

    Gebrauchte und geprüfte Akkus als Speicher im Keller sind eine nachhaltige Verwendung, wenn sie nach langer Nutzung für den Fahrbetrieb nicht mehr genug Kapatität haben. Wenn die Akkus geprüft und sicher sind, ist der Weiterbetrieb im Auto bis zum erheblichen Kapazitätsverlust nachhaltiger. Wenn ein Restrisiko bleibt, dann lieber im Auto als im Keller meines Hauses. Da hätte ich echt ein ungutes Gefühl.