Martin Z schreibt: "Eine generelle Tauschaktion halte ich ob des finanziellen Aufwands (wie schon einige andere auch hier angemerkt haben) für nicht machbar. Vom Zeitaufwand mal ganz abgesehen."
Wieviele Fehlversuche darf sich deiner Meinung nach Ford (oder VW, Mercedes, Renault, ...) per Software leisten, bevor die Hardware teilweise getauscht wird ? und wenn das nicht hilft, komplett getauscht wird?
Die Controller bei den Autohersteller lernen anscheinend nur mit Schmerzen.
Wie ist es eigentlich mit den E-Autos aus China und deren Batterien ?
Nun ja, was bemerkst Du denn für Probleme durch die vermeintlichen "Fehlversuche"? Also ich.... gar keine (gut außer den Gang zur Werkstatt wegen des Rückrufs und die verminderte Ladung derzeit auf 80%).
Die Software hat bei mir bislang bislang nicht einmal angesprochen. Und das wird sie bei allen hier wohl noch nicht getan haben. Jedenfalls habe ich hier noch von niemandem davon gelesen.
Ich spreche da allerdings auch nicht von Fehlversuchen, sondern dem aktiven Bemühen das Problem irgendwie frühzeitig erkennen zu können.
Immerhin sieht man an den Rückrufen, das das Problem bei Ford schon ernst genommen wird und man versucht die Fehlerquote irgendwie klein zu halten.
Ich spinne jetzt mal in die Zukunft: Es werden als vorausschauender Gehorsam durch Ford alle Akkus getauscht und auch da gibt es in den neuen Akkus vielleicht wieder fehlerhafte Zellen... und dann brennt dir das Auto ab....... Wer will das denn im Griff haben. UNd wer weiß ob das mit Deinem jetzigen Akku auch passiert wäre.
So lange mein Fahrzeug also rollt, keinen Fehler irgendwie meldet, erfreue ich mich daran. Wenn ich anfange Angst zu haben, weil es könnte ja abbrennen, dann darf ich mir erst gar kein Fahrzeug zulegen.
Und auch bei E-Autos in China wird es solche Batterieprobleme geben. Das wirst Du aber erst gar nicht so ausgeprägt erfahren, da man dort ja nicht sehr kommunikativ ist.