Diskussion zum Rückruf 25SC4 für den Kuga, Brandgefahr des Hochvoltakku

  • Am 22.8. bin ich 250 km gefahren, am 1.9. waren es 50 km. Vorige Woche war der Wagen zum HVB-Update in der Werkstatt. Vor drei Jahren wurde die 12V-Batterie erneuert. Und vorhin meldet die App eine schwache 12V-Batterie. Könnte der Werkstattaufenthalt der Auslöser dafür sein, dass die 12V-Batterie schlapp macht?



    Batterieschonfunktion_1.pngBatterieschonfunktion_2.PNG

    PHEV Vignale 2019, 2,5 Duratec, EZ 2021, Vollausstattung, Ford Connected Wall Box

  • ... aber die Sicherheit geht natürlich vor.

    Bedenke aber:


    Das Brandrisiko besteht schon seit Jahren und wird durch dieses Update auch nicht vollständig beseitigt. Lediglich die Wahrscheinlichkeit dafür wird etwas verringert (weil nur noch bis 80 % statt 100 % geladen wird).


    Außerdem ist die Fahrt zur Werkstatt (statistisch gesehen) weitaus gefährlicher, als das Update durchführen zu lassen oder darauf zu verzichten … ;)


    Die einzige Möglichkeit, das Problem wirklich zu beheben, wäre ein neuer HV-Akku. Und dann am besten von einem anderen Hersteller …

  • Wen interessiert denn diese Reichweite? Wie niedrig muss mein IQ sein, das ich in dem Fall über die Reichweite diskutiere? Es ist mir total egal wie weit das Auto aktuell kommt. Mein Auto lädt nicht mehr soviel wie es ursprünglich geladen hat und das ist das einzige was mich interessiert. Das ist Betrug am Kunden. Wenn die Theorie stimmt, das durch das Update verunreinigte Akkus erkannt werden, dann ist das ein glasklarer Garantiefall, der zum Tausch des Akkus führt.


    Mercedes dachte auch sie kommen mit so einem Update durch, schlussendlich hat das KBA dann gesagt nix da, neue Akkus.


    Die Geschichte is noch nicht durch, das steht fest

    Ist ja eine offene Frage, wie das KBA das update bewertet. Mein PHEV bekommt das update erst, wenn das KBA Zwangsmaßnahmen androht.

  • Dass die Ladekapazität der Antriebsbatterie und die Reichweite des Fahrzeugs mit Antrieb aus dieser Batterie in direktem Verhältnis zueinander stehen, ist Dir aber schon einsichtig, oder?

    Nein, das ist halt gerade nicht so. Die angezeigte Reichweite ist von der Temperatur abhängig, vom Fahrstil, vom Softwarestand und anderen nur Ford bekannten Parametern. Nur die an einer öffentlichen Ladestation von 0% bis 100% geladene Batteriekapazität in kWh (vor/nach dem update) ist als Vergleichswert geeignet. Das Geschwurbel mit Reichweiten sind Nebelkerzen, die eine strukturierte Vergleichsanalyse in diesem Forum verhindern.

  • Zitat von Allmtn7


    Wenn die Theorie stimmt, das durch das Update verunreinigte Akkus erkannt werden, dann ist das ein glasklarer Garantiefall, der zum Tausch des Akkus führt.

    Dann lies doch mal das Schreiben von Ford (wenn es Dir bereits vorliegt, oder blättere in diesem Thema zurück) bzgl. der Garantieerweiterung, falls die neue Software einen kontaminierten Akku feststellt. Du sagst es: genau dann - und erst dann - verpflichtet sich Ford nach dieser Garantie, faktische Abhilfe zu schaffen, d.h. den Akku zu tauschen.

    Wenn das Update verunreinigte Akkus erkennt und deswegen die Ladekapazität reduziert, dann will ich das zuerst einmal wissen. Um wieviel % reduziert die Software die Ladekapazität bzw. die ober / untere Batteriereserve?

    Es ist unverschämt, das zu verschweigen. Dieses Vorgehen von Ford hat nur das ein Ziel = Kosten sparen.

    Ob man das Garantiefall nennt oder vorsätzlicher Betrug, muss anscheinend vor Gericht geklärt werden. Ich will für jedes reduzierte % einen Schadensersatz.

  • So nämlich! Ford kann eigentlich nur verlieren,egal wie die es handhaben. Wird pauschal die Kapazität verringert - entspricht es nicht mehr den dem KBA/der EU angemeldeten Fahrzeugeigenschaften, die WLTP stimmt auch nicht mehr.

    Wird's nur verringert WENN eine Verunreinigung festgestellt wird, DANN sollte man auf einen neuen Akku pochen können (dürfen).

    So oder so - muss man aber wahrscheinlich leider gerichtlich bzw mit einem Anwalt dran gehen.

    Also ist es ein Vertragsbruch/eine Vertragsänderung zum Nachteil des Kunden.

    Würde ich zumindest so sagen - bin kein RA.

    Aber ich werde bis ich eine Rechtsberatung hatte auch kein Update durchführen lassen und weiterhin alles dokumentieren was Laden angeht.

    Kuga PHEV ST-Line X von 09/20 - bei mir seit 11/23 - mit 31tkm übernommen- aktuell knapp 71tkm

  • Am 22.8. bin ich 250 km gefahren, am 1.9. waren es 50 km. Vorige Woche war der Wagen zum HVB-Update in der Werkstatt. Vor drei Jahren wurde die 12V-Batterie erneuert. Und vorhin meldet die App eine schwache 12V-Batterie. Könnte der Werkstattaufenthalt der Auslöser dafür sein, dass die 12V-Batterie schlapp macht?



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    das könnte durchaus sein, wenn der Wagen ständig auf/zu gemacht wird und sie ihn nicht an ein Ladegrät hängen, dann kann die 12V Bqtterie schon mal leiden, hatte ich damals bei meinem Focus auch. Wenn die Möglichkeit besteht, würde ich ihn mal an ein Ladegerät anschließen

  • das könnte durchaus sein, wenn der Wagen ständig auf/zu gemacht wird und sie ihn nicht an ein Ladegrät hängen, dann kann die 12V Bqtterie schon mal leiden, hatte ich damals bei meinem Focus auch. Wenn die Möglichkeit besteht, würde ich ihn mal an ein Ladegerät anschließen

    Es könnte Nebeneffekte zur Starterbatterie wegen des Brand-update-der-HVB geben, weil BCM und andere Module in ihrer Softwarefunktion geändert werden.

    Zur Starterbatterie gibt es ein extra Forum.

  • Also muss man die 12V Batterie auch mit überwachen vor/nach dem Update? Die Liste wird ja immer länger.

    Kuga PHEV ST-Line X von 09/20 - bei mir seit 11/23 - mit 31tkm übernommen- aktuell knapp 71tkm