Ich wäre überrascht, wenn die Produktionsvarianten der HV-Batterien ganz genau mit den Fahrgestellnummer verbunden sind. Das machen Autobauer meistens nicht so genau
Genau diese Nachlässigkeit rächt sich jetzt. Ohne Zuordnung muss man jetzt alle in den Rückruf aufnehmen.
Es ist schon lustig zu lesen, welche Vorstellungen von Produktionsabläufen so vorherrschen.
So mag es damals im Betrieb von Meister Eder mit seinem Pumuckl mal abgelaufen sein.
Ob nun die Zuordnung eines bestimmten HV Akku zur jeweiligen VIN möglich ist, kann ich nicht sagen. Das Mindeste aber ist die Zuordnung zu einer bestimmten Chargennummer.
Das ist heute sogar bei einem Rückruf von Gurken im Glas jederzeit möglich.
Wenn wir davon ausgehen, dass das Hochvolt Akkusystem das wertigste Bauteil am Fahrzeug ist, dann ist ein solcher Dilettantismus, wie hier beschrieben, kaum denkbar.
Ein modern geführtes Lager ist kein Moloch von dem niemand weiß, was von wann dort noch vorhanden ist.
Mehrheitlich dürften solche Bauteile im just in time Verfahren regelmäßig, mit entsprechender Dokumentation angeliefert werden. Bestenfalls dürfte aus kostengründen ein gewisses Pufferlager mit datengestützter Bestandsfortschreibung und Produktionszuführung nach dem FIFO Prinzip - First in - First out vorhanden sein.
Ich gehe also davon aus, dass Ford relativ genau weiß, welche Akkus in welchen Fahrzeugen stecken.
Grüße aus dem Ruhrpott