Diskussion zum Rückruf 25SC4 für den Kuga, Brandgefahr des Hochvoltakku

  • Ich habe schon beim Rückruf im letzten Jahr dank dem Forum gleich zu Anfang einen Termin gemacht und nicht gewartet, bis nach x Monaten ein Brief kommt. Also habe ich einfach mal meinen FFH angeschrieben. Mal sehen was der dazu meint. Werde berichten.

    Die paar Schritte kann ich auch (elektrisch) fahren.

  • unser Kuga muss jetzt dann bald zum zweiten Kundendienst - da werde ich das Thema auch ansprechen wenn es bis dahin kein Update gibt.

    Kuga PHEV - Titanium - EZ 08/2022 - MJ 2022.75


    KIA EV3 Earth - 81,4 kWh - EZ 04/2025 - MJ 2025


    Die Ladung erfolgt in der Regel zu Hause über eine Fronius Wattpilot Wallbox

  • müssten die betreffenden VIN-Nummern bekannt sein

    Das wissen sie eben nicht.

    Mein Verständnis ist, das eine Folie teilweise Fehler hatte und das beim Zusammenbau teilweise Kontaktfähnchen geknickt wurden.

    Somit hat man zwei Unbekannte und kannst schlecht agieren.

    Hoffen wir einmal das die Software wirklich ihren Zweck erfüllt.

    Grüße

    Jörg21279


    WF0FXXWPMHPU0599x, Build Date : 05.10.2023, 2.5L PHEV, ST-LINE, start warranty: 17.01.2024

  • Die Begrenzung der Ladeleistung auf 5 kW bezieht sich wohl eher auf das Laden während der Fahrt mit dem Verbrennungsmotor durch den Startermotor/Generator oder per Rekuperation durch den Traktionsmotor/Generator. An der Wallbox oder Ladesäule kann ohnehin nur mit maximal 3,6 kW geladen werden,

    Der Wortlaut des FORD-Bulletins enthält nur die Ladeleistung und nennt keine Ladequelle. Bezüglich Laden aus dem Stromnetz hat Kuga-Stromer zumindest für den Deutschen Markt produzierte Kuga PHEV recht, danke für die Richtigstellung!

  • Verwirrend Kunde1974 ... Was ist dan genau 23B64?

    Ja, ich habe die Beschreibung von 23B64 gelesen. ;)


    Ist das ein Vorläufer des zu erwartenden 25SC4 Updates?

    Ich finde die Öffentlichkeitsarbeit von Ford selbst verwirrend und als Nutzer schwer durchschaubar.

    Nach meinen Informarionen aus dem Netz und vom Händler meines Vertrauens ist das nicht verpflichtende Kundenzufriedenheits-Update 23B64 tatsächlich eine Art vorläufige Entschärfung des KBA-überwachten, verpflichtenden Rückrufs 25SC4.

    Lt. 25SC4 sollen alle Nutzer von Kuga PHEV des genannten Produktionszeitraums die Ladekapazität auf 80% reduzieren und die Leistungsabgabe des Akkus mit Auto-EV begrenzen. Grund: FORD kann mit dem aktuellen Software-Stand und Telemetrie-Daten konkrete Gefahren und individuelle Akku-Probleme nicht identifizieren. Mit dem 23B64-Update soll die "Rasenmähermethode" der generellen Reichweiten- und Leistungseinschränkung für die gesamte Baureihe auf tatsächlich gefährdete Kuga-PHEV fokussiert werden. Grund: Statistisch sind nur Akkus im einstelligen Prozentbereich konkret betroffen, mit 25SC4 sollen/müssten 100% der Fahrzeuge des Produktionszeitraums "kastriert" werden, was 100% Nutzern nicht gefällt. Mit dem Kundenzufriedenheits-Update 23B64 hofft Ford, die "Kastration" auf weniger als 10% der Akkus und die Unzufriedenheit auf weniger als 10% der Nutzer einzudampfen. Mit dem Interims-Update 23B64 wird der Kuga in bestimmten Fällen automatisiert über das BCEM kastriert, mit 25SC4 kastriert der Nutzer den Kuga selbst ohne konkrete Gefahr.

    Sowohl das Update im Kundenzufriedenheitsprogramm als auch der Rückruf sind nur Zwischenschritte zu Gefahrenminderung. In beiden Programmen sollen letztendlich konkret brand-gefährdete Akkus identifiziert und schlussendlich nachgebessert oder ausgetauscht werden.

    Zusammenfassung: FORD hatte mit dem Rückruf 25SC4 für Mitte 2026 ein Software-Update zur Identifizierung konkret gefährdeter Akkus bzw. Akkuzustände angekündigt. M. E. ist das Kundenzufriedenheits-Update 23B64 dieses angekündigte Software-Update als erster Schritt im Rahmen des Rückrufs 25SC4.

    Vorteil von 23B64: Mehr als 90% der Baureihe sollen keine Einschränkungen mehr haben. Nachteil von 23B64: Bis zu 10% der Baureihe wird automatisch bezüglich elektrischer Kapazität, Reichweite und Leistung deutlich eingeschränkt.

    90% der Kunden sollen zufriedener sein, 10% gucken erst mal hilflos, was später kommt...

  • Und wie kann man als Nutzer selbst überprüfen, ob man dafür infrage kommt?

    Denn auf der Ford Website und in der FordPass App wird ausschließlich 25SC4 angezeigt.

    Alle Nutzer der Baureihe kommen für 23B64 infrage. Ford informiert tatsächlich Betroffene und die Vertragswerkstätten aber nicht schlagartig alle gleichzeitig , sondern "scheibchenweise". Das dürfte technisch und logistisch sonst für den Roll-Out in den Werkstätten chaotisch werden. 23B64 ist ja wohl nur eine Interims-Lösung zur Entschärfung des Rückrufs 25SC4.

    Als Nutzer muss man einfach abwarten, wann 23B64 für seine FIN in der App oder der WB auftaucht bzw. er von Ford oder der Vertragswerkstatt individuell informiert wird.

    Rückruf 25SC4 ist verpflichtende Gefahrenvorsorge und KBA-überwacht, Kundenzufriedenheitsprogramm 23B64 ist Marketing im Rahmen freiwiller Serviceanpassung.

  • Ich finde die Öffentlichkeitsarbeit von Ford selbst verwirrend und als Nutzer schwer durchschaubar.

    Und genau das wird in den Köpfen hängen bleiben. Ja, es ist schwer so ein Produktionsproblem zu managen - nur genau hier liegt liegt die Herausforderung. Die Kunden müssen heute abgeholt werden, müssen spüren es wird sich gekümmert. Es kann nicht sein, dass der Nutzer hinterher laufen muss.

    Grüße

    Jörg21279


    WF0FXXWPMHPU0599x, Build Date : 05.10.2023, 2.5L PHEV, ST-LINE, start warranty: 17.01.2024