Diskussion zum Rückruf 25SC4 für den Kuga, Brandgefahr des Hochvoltakku

  • Na ja, Ford ist ein Kfz-Hersteller und kein ausgesprochener Akku-Spezialist. Die kaufen letztendlich derzeit doch auch nur von den „Spezialisten“ die Akkus, wenn ich da richtig informiert bin.

    Und so einfach mal eine „Akku-Klinik“ aufzubauen ist es ja nun auch nicht. Dazu werden Werkstätten, das know how, speziell geschultes Personal und das entsprechende Equipment benötigt. Und sich ein solches „Projekt“ für die eigenen Produkte vorzuhalten, wird nicht profitabel sein.

    Nicht umsonst gibt es von diesen „EV-Kliniken“ nicht so viele…

  • Also ich habe gerade einen Termin bei meinem freudlichen Fordhändler gemacht für einen Ölwechsel und auf die Frage zum Rückruf bekam ich als Antwort, das bis Ende August wohl das Software Update kommt, von Akku tauschen ist wohl nicht die Rede.

  • Na ja, Ford ist ein Kfz-Hersteller und kein ausgesprochener Akku-Spezialist. Die kaufen letztendlich derzeit doch auch nur von den „Spezialisten“ die Akkus, wenn ich da richtig informiert bin.

    Und so einfach mal eine „Akku-Klinik“ aufzubauen ist es ja nun auch nicht. Dazu werden Werkstätten, das know how, speziell geschultes Personal und das entsprechende Equipment benötigt. Und sich ein solches „Projekt“ für die eigenen Produkte vorzuhalten, wird nicht profitabel sein.

    Nicht umsonst gibt es von diesen „EV-Kliniken“ nicht so viele…

    Laut Tante Google stammen die Hochvoltbatterien von Samsung SDI. Es ist mir unverständlich, warum man die nicht bereits im ersten Rückruf in Produkthaftung genommen hat. Reparatur und Austausch wäre dann in Verantwortung von Samsung und keine Aufgabe von Ford.

    Noch unverständlicher, warum Ford bei diesem Lieferanten geblieben ist,ohne hinreichende Qualitätssicherungen einzufordern.

    Selbstverständlich nur die Meinung eines Betroffenen mit gefährlichem Halbwissen ;)

  • Qualitätssicherung hatte bei Ford lange Zeit keinen hohen Stellenwert. Dann überlies man die QS der KI um dann überrascht festzustellen, dass die Erfahrung altgedienter Ingenieure nicht einfach ersetzt werden kann. Dass man Samsung nicht gleich die Daumenschrauben angesetzt hat sondern sich weiter diesen mangelhaften Akku liefern lies und bis zuletzt auch noch eingebaut hat, ist ebenfalls unglaublich. Aber QS war ja noch nie wichtig.

  • Vielleicht sind wir als Konsumenten und Community auch lediglich zu zahm.

    Warum teure QS, wenn man den Kunden mit 120 € Kulanzzahlung "zufriedenstellen" kann?

    Meine Rechtsberatung hat sich übrigens noch nicht abschließend zum Thema geäußert....

  • Auf der Webseite der EV-Clinic steht, daß man nur Akkus von folgenden Herstellern:

    Tesla Model S, Model 3, Model X, Model Y

    BMW i3, BMW iX

    Volkswagen

    Renault ZOE,

    Hyundai Kona Electric, Ioniq

    Audi e-tron

    repariert.

    Theoretisch könnte man bei der EV-Clinic auch die Reparatur des Akku's buchen, der Ford Kuga PHEV steht auf der Buchungsseite zur Auswahl.

    Die KI meint aber:

    Die EV Clinic repariert Pouch-Zellen (hat der Ford KUGA) in der Regel nicht, da sie diesen Zelltyp aufgrund fehlender genormter Ersatzteile und hoher Fehleranfälligkeit als wirtschaftlich oder technisch nicht reparabel einschätzt. Der Fokus liegt stattdessen auf zylindrischen und bestimmten prismatischen Zellen.

    Warum aber sollten wir den Akku bei der EV-Clinic reparieren lassen, wir haben alle doch noch reichlich Garantie auf den Akku. Oder hat jemand schon die 240000km erreicht?

    Ford Kuga MK3 PHEV ST-Line MJ2020, Zulassung 05/2021, Farbe: AGATE BLACK METALLIC

    Reifen: Nokian SEASONPROOF 1 225/60R18 104W

    KM-Stand 9.7.2026: 52800

  • Wie schonmal beschrieben wird ein Update die Sache nicht bereinigen, das ist Wunschdenken. Zu der Akku Reparatur; an den Hochvoltgeschichten dürfen nur geschulte Mitarbeiter von Ford selbst arbeiten, sonst entfällt die Gewährleistung ,die Ford für den Akkubereich anbietet. Warum der Akkuanbieter nicht gewechselt wurde, weiß wohl nur Ford. Es sind angeblich jetzt schon Erstzulassungen Baujahr 2026 mit den Fehlern aufgetaucht.Die ersten Defekte an den Batterien sind schon ca. 2018 aufgetaucht. Ein Verkauf der Fahrzeuge ist durch den bestehenden Rückruf fast unmöglich.

  • Niemand hat geschrieben, dass die Kuga PHEV-Besitzer bei einer E-Clinic die Akkus tauschen soll!

    Ich habe die EV-Clinic genannt, um zu zeigen, wie schwierig das Unterfangen ist, einzelne Zellen oder Zellpakete als defekt zu lokalisieren und diese auszutauschen.

  • In den USA dürfen die Händler alle Autos, die auf ihrem Hof stehen, nicht verkaufen wenn sie mit dem Recall belastet sind. Die müssten sich doch als erste wehren.