Diskussion zum Rückruf 25SC4 für den Kuga, Brandgefahr des Hochvoltakku

  • So ein Rückruf ist kein wohlwollender Akt einer freiwilligen Selbstkontrolle, sondern das Ergebnis der Arbeit von Aufsichtsbehörden, die solche Fälle untersuchen und unabhängige Schlussfolgerungen daraus ziehen.

    Leider so nicht.

    Hersteller sind im Rahmen ihrer Zulassung verpflichtet den Herstellungsprozess und z.B. auch den Aftersales-Bereich zu monitoren.

    Ergeben sich meldepflichtige Ereignisse muss der Herstellungsbetrieb eigenständig Meldung machen. Wenn nicht kann die Zulassung entzogen werden, siehe Boeing mit ihrem QS-Management.

    Sollte auch in der EN9001 stehen, kenne aber nur die EN9100 im Detail.

    Grüße

    Jörg21279


    WF0FXXWPMHPU0599x, Build Date : 05.10.2023, 2.5L PHEV, ST-LINE, start warranty: 17.01.2024

  • ChrisKuga3

    Gerade ich, der nicht nur einmal mit seinen Fordfahrzeugen von Ford gef*ckt wurde, bin sicherlich nicht mit Ford verheiratet.

    Es will hier auch niemand „missionieren“ und Ford „reinwaschen“.


    Es ist aber nun einmal so, dass es eine Entscheidung von Ford gibt, die eine „indirekte“ Lösung beinhaltet, zumindest die Brandgefahr durch Erkennen defekter Zellen einen gezielten Austausch ermöglicht.


    Was nun jeder, der so ein Ford-Exemplar besitzt, für sich selbst für Entscheidungen trifft, ist ja jedem auch selbst überlassen.

    Aber generell nun jeden Mitarbeiter von Ford zu verdammen, finde ich einfach nicht zielführend…



    Joe61

    Dann muss man eben, wenn für einen das Fass übergelaufen ist, die Konsequenz ziehen, das verhasste Auto knurrender Weise ob der finanziellen Einbußen verkaufen und sich bei anderen Herstellern in der Hoffnung umsehen, dass es da besser wird…



    Grüße

  • Leider so nicht.

    Hersteller sind im Rahmen ihrer Zulassung verpflichtet den Herstellungsprozess und z.B. auch den Aftersales-Bereich zu monitoren.

    Ergeben sich meldepflichtige Ereignisse muss der Herstellungsbetrieb eigenständig Meldung machen. Wenn nicht kann die Zulassung entzogen werden, siehe Boeing mit ihrem QS-Management.

    Sollte auch in der EN9001 stehen, kenne aber nur die EN9100 im Detail.

    ....ah, o.k.!

    Besten Dank für die Klarstellung!!

  • Irgendwie verstehn hier einige die Situation nicht,bzw.versuchen alles schön zu reden. Natürlich sind nur ca. 8 Fahrzeuge abgebrannt, aber etliche sind mit ihren Fahrzeugen, wegen dem besagten Problem stehngeblieben. Nur wer schonmal mit Kind und Kegel in der Situation war, kann eigentlich mitreden. Das Fahrzeug mit Verlust zu verkaufen, ist eigentlich kaum möglich da der Rückruf bestand hat, das muss dem Käufer mitgeteilt werden bzw. Kein Händler kauft momentan einen Kuga PHEV an. Was den Screenshot betrifft, was da unten links steht, stand im Frühjahr schon genauso da. Hat zwar nichts mit unseren PHEVs zu tun aber Ford steht schon der nächste Ärger ins Haus. Motor .png

  • Ohne Quellenvermerk des Screenshots kann man wenig dazu sagen, außer dass das ein alter Hut ist. 1-Liter-Ecobooster gibt es seit 2010. Wenn US-Werkstätten nicht wissen, dass sie nur (!) das von Ford freigegebene Motoröl bekommen sollen, kann man denen auch nicht mehr helfen.

    Vielleicht lieferst Du den Link nach, damit man mehr als den reißerischen Aufmacher sieht.


    Aber zum Thema dieses Threads gehört das wirklich nicht.

  • Mit den Infos hier aus dem Forum #1458 (danke Hucky0611) bin ich an meine Werkstatt herangetreten. Die hat sich daraufhin (!) schlau gemacht und mir eine Stunde später einen Update-Termin nächste Woche Donnerstag gegeben. Lt. mündlicher Auskunft darf ich danach wieder uneingeschränkt laden und fahren. Schaun wir mal! Ich werde berichten.

    KUGA PHEV Vignale in Silber mit allem außer Panodach

    Bestellt und bestätigt am 19.7.21

    Gebaut am 8.3.22

    Eintreffen beim Händler evtl. am 9.4.22 (angekündigt am 16.2.22)

    Tatsächlich beim Händler eingetroffen: 11.4.22

    Übergabe geplant am 20.4.22 aber 2 Std vor Termin Auslieferungssperre wg Lenksäulenproblem

    Ersatzfahrzeug bekommen

    Übergabe endgültig am 4.5.22