Diskussion zum Rückruf 25SC4 für den Kuga, Brandgefahr des Hochvoltakku

  • Gestern habe ich meinen Kuga um 16:05h mit einem SoC von 31% an den Klotz gehängt.

    Um 18:22h meldete die App das Ladeende bei einem SoC von 85% und einer zugefügten Energie von 5kWh.

    Somit sind "den Werten nach" bei 54% Aufladung 5 kWh hinzugekommen. Auf 100 % hochgerechnet erhalte ich einen Wert von 9,25 kWh.

    Seltsam ist nur, dass der Ladevorgang bei 85% stoppt und nicht bis 100% geht. Ich habe mehrfach versucht, durch Aus- und Wiedereinstecken

    den Ladevorgang auf 100% zu bringen, aber bei 85% ist Schluss.

    Kann Ford OTA Änderungen an der Software vornehmen? Ich hatte meine Ladedaten an meinen FFH übermittelt, der mir zurückmeldete, mit Ford im Austausch zu stehen.

  • Die geänderte Benzinreichweite kann auch durch das löschen gelernter Werte kommen - das halte ich m.e. nicht für Betrug.


    Nicht in Ordnung ist natürlich, das der Kunde nicht mehr die Reichweite hat die er vorher hatte bzw. die "versprochen" wurde.


    Unser Kuga hat das Update bisher noch nicht, aber ich weiß jetzt schon, das wenn die Reichweite auf den Wert wie bei 80% zurück geht, dass das eine große Einschränkung wäre, da das Auto bei uns >80% elektrisch fährt und somit aktuell die nähere Umgebung abdecken kann - gerade im Winter wird das wenn man nur noch einen Teil nutzen kann zu erheblichem Mehreinsatz von Benzin führen.


    Gruß


    Karl

    Kuga PHEV - Titanium - EZ 08/2022 - MJ 2022.75


    KIA EV3 Earth - 81,4 kWh - EZ 04/2025 - MJ 2025


    Die Ladung erfolgt in der Regel zu Hause über eine Fronius Wattpilot Wallbox

  • Meine Frage in dieser Runde. Ich habe gelesen, dass Ford aus Kulanz bzw. Unannehmlichkeiten uns Kunden zwei Wartungen schenkt. Kann ich zwar nicht glauben, dass Ford freiwillig etwas schenkt. Oder wenn ich das annehme, verzichte ich auf weitere Ansprüche gegen Ford?

  • Wegen den Hinweisen auf Kulanz und Entgegenkommen mit 2 kostenfreien Inspektionen:


    Für mich kalkuliere ich mal so: überschlägig hat mich die Batterie EUR 12.000 gekostet, bei 10 Jahren Nutzung sind das 100 EUR im Monat.

    Die 10 Monate Einschränkung um 20% entsprechen also ca. 200 EUR, mit gutem Willen könnte ich ein Ausgleichszahlung von EUR 120 dafür akzeptieren.

    Für weitere zukünftige 5 Jahre fordere ich EUR 1.200 (20% von 60×100), mit gutem Willen könnte ich "2 Inspektionen mit allem Drum und Dran" dafür akzeptieren.


    Das Problem: Ford ist so blöd arrogant, mich wie einen Bittsteller zu behandeln, der um die Größzügigkeit von Ford betteln soll.

    Die Gefahr eines frühzeitigen Defekts wird durch 10 Jahre Garantie aufgefangen. Eine höhere Besteuerung wegen veränderter KBA-Typzulassung oder unbekannter zukünftiger Nachteile soll ebenso von Ford übernommen werden.


    Wenn Ford nicht so arrogant wäre und die Nachteile und die Ausgleichszahlung tranparent gegenüber stellen würde. Hätte hätte Fahradkette.


    Mein wirkliches Problem ist der Wiederverkaufswert, der Verlust von geschätzten EUR 7.000 ist erheblich.