Diskussion zum Rückruf 25SC4 für den Kuga, Brandgefahr des Hochvoltakku

  • Ich beginne immer mehr den Verdacht zu bekommen, dass gerade dieser Schleier der Geheimniskrämerei bei Ford und den Ford-Werkstätten, das gegenseitige Abschieben der Verantwortung, das Nicht-Herausrücken mit konkreten Informationen usw. ;(


    Teil der gesamten Strategie ist: Wie kommen wir damit durch? Wie erfüllen wir die gesetzlichen Sicherheitsanforderungen? Und, was am allerwichtigsten ist: Es darf auf keinen Fall zulasten der Aktionäre gehen. :evil:


    Der Kunde? Ach, der arme Kerl – der ist doch nur ein Störfaktor. Den hält man am besten mit möglichst vielen Ausflüchten hin bzw. sorgt dafür, dass sich eine möglichst dichte Nebelwand auftut. X/

  • Das müsste man tatsächlich Mal nach km und Baujahr analysieren um zu sehen ob was korreliert. Dann könnte man abschätzen wo man raus kommt wenn man updated.

    Kuga PHEV - Titanium - EZ 08/2022 - MJ 2022.75


    KIA EV3 Earth - 81,4 kWh - EZ 04/2025 - MJ 2025


    Die Ladung erfolgt in der Regel zu Hause über eine Fronius Wattpilot Wallbox

  • Ich denke, dass es mit dem SoH zusammenhängt.


    Schon einmal versucht?
    Dass die volle Energie genutzt wird, werden ja 70 % (10,1 kWh) der Bruttoenergie (SoC 20-90 %) herangezogen.

    Ist nun der SoH z.B. nur mehr 90 % --> werden nur mehr 90 % der 70 % --> 63 % (max. 83 % SoC --> 9,1 kWh) Ladung zugelassen?!


    Ich habe ja meinen Kuga nicht mehr...somit kann ich es nicht mehr überprüfen...

    LG ;)

    Manfred

  • So ich hab die in der Tabelle verfügbaren Daten mal mit Hilfe von Claude etwas ausgewertet:


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    Interpretation – das Update senkt bei den meisten Fahrzeugen die nutzbare Akkukapazität:

    • Im Schnitt sinkt die verfügbare Kapazität von 11,1 kWh auf 9,3 kWh nach dem Update – ein Erhalt von nur 83,6 % (Median 81,8 %). D.h. bei den meisten betroffenen Fahrzeugen "verschwinden" nach dem Update rund 1,5–2 kWh nutzbare Kapazität.
    • 4 Fahrzeuge zeigen 100 % – hier hat das Update offenbar keine Kapazitätsreduktion gebracht (evtl. sehr junge Fahrzeuge)
    • Verteilung: Klarer Schwerpunkt bei 80–85 % Kapazitätserhalt (16 von 38 Fahrzeugen). Ein Teil (5 Fahrzeuge) verliert sogar 25–30 % der zuvor angezeigten Kapazität.
    • Kein starker Zusammenhang mit Laufleistung (Korrelation km ↔ Kapazitätserhalt nur -0,19) – d. h. es ist nicht primär eine Funktion der gefahrenen Kilometer/Alterung. Das spricht eher dafür, dass das Update eine Neukalibrierung der BMS-Kapazitätsschätzung ist (die vorherige Anzeige war zu optimistisch) statt einer realen, laufleistungsabhängigen Degradation.
    • Baujahr-Effekt: 2025er-Fahrzeuge behalten im Schnitt 89 % ihrer Kapazität, 2020er nur 78,7 % – das könnte heißen, dass ältere Fahrzeuge stärker "nachkorrigiert" werden, weil ihre bisherige Anzeige über die Jahre stärker von der Realität abgewichen war.
    • Vergleichsgruppe (kein Update): Die "nein"-Fahrzeuge zeigen aktuell ähnliche Werte wie die "ja"-Gruppe vor dem Update (10,8–11,7 kWh je nach Baujahr) – das stützt die These, dass auch sie nach einem Update mit einer ähnlichen Korrektur nach unten rechnen müssten.

    Kuga PHEV - Titanium - EZ 08/2022 - MJ 2022.75


    KIA EV3 Earth - 81,4 kWh - EZ 04/2025 - MJ 2025


    Die Ladung erfolgt in der Regel zu Hause über eine Fronius Wattpilot Wallbox

  • Hier gab und gibt es schon ein paar Leute, die Anwälte eingeschaltet haben.
    Du wirst es dir nicht ersparen können, in diesem Thread danach zu suchen.
    Eine "Sammelklage" wird es aber mit Sicherheit nicht geben, weil die im deutschen Recht nicht vorgesehen ist.

    Viele Grüße aus dem Niederbergischen Land

    Michael

    Facelift PHEV, MJ 2024.50, ST-Line X, desert island blue, Technologie- + Winter-Paket, schwenkb. AHK, Pano
    Best. 06.02.24/Bau 29.05.24/Lieferung Mitte Juli 30.07.24/Zulassung 15.08.24
    ex: PHEV, MJ 2021.50, ST-Line X, chroma-blau, Technologie-, Assistenz-, Winter-Paket, schwenkb. AHK, Pano
    Best. 02.12.20/Bau 14.04.21/Lieferung 09.06.21/Zul. 17.06.21/Verkauf 15.08.24/ 57.500 km, davon 55% e-km; 7,7 kWh und 3,95l;
    Ford App: Samsung S23+, Android 14

  • Wenn man eine längere Strecke in Ev-später fährt, mit 95% Akku gestartet ist, ist man nach bspw 100km jetzt immer noch bei über 90%. Vorher war man da bei um die 80%. Das haben sie vergessen auch hinzutricksen.

    Die paar Schritte kann ich auch (elektrisch) fahren.

    Einmal editiert, zuletzt von benello ()

  • Die Tests kosen 100€ und machen als zertifizierter Nachweis möglicherweise mehr Eindruck, als ein Screenshot vom Forscan.

    Weiterhin sind die Tests einfach an die OBD-Buchse anzuschließen und fertig. Das kann jeder.

    Was nicht jeder kann, ist das Forscan-Programm zu installieren, zu bedienen und die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. Außerdem muss dann auch noch der passende OBD-Stecker gekauft und installiert werden.


    Aber das soll jeder für sich entscheiden.

    Mit Forscan kann man nicht nur einen Screenshot der Werte machen, man kann das Prokoll (Lade-/Entlade-) auch als .csv Datei (ca. alle 10 ms werden die Werte protokolliert) exportieren und in Excel importieren. Der Umgang mit Forscan ist kein Hexenwerk, der passende OSB2-Adapter hat bei Amazon 40€ gekostet und kann immer wieder verwendet werden und mit der 2 Monate gültigen erweiterten kostenlosen Lizenz auch für andere Funktionen (Fehlercodes auslesen, Funktionen freischalten) im Ford benutzt werden.

    Letzten Endes wird vor Gericht aber sicher ein Gutachter benötigt.

    Ford Kuga MK3 PHEV ST-Line MJ2020, Zulassung 05/2021, Farbe: AGATE BLACK METALLIC

    Reifen: Nokian SEASONPROOF 1 225/60R18 104W

    KM-Stand 9.7.2026: 52800

  • …man darf aber auch nicht außer Acht lassen:

    Forscan ist ein schon mächtiges Werkzeug und man sollte wissen, was man da einstellt bzw. an den Einstellungen “rumwerkelt” - ein falscher Klick, und das kann auch mächtig böse enden…🫣


  • Spannend wird es im nächsten Jahr. Dann werden die 2025er von der Software so runtergesetzt wie die aktuellen 2024er.


    Von wegen nach dem Zustand des Akkus, wie Ford uns weismachen will und dem KBA mitgeteilt hat. Fahren die Mitarbeiter vom KBA keinen Kuga ? Diejenigen würden sich wohl darum kümmern.


    Hat schon jemand dem KBA die niederländische Ladeliste geschickt ?


    Ist doch klar, dass Ford denen ein nagelneues Auto präsentiert.


    Nach den Reduzierungen in der Liste wäre nach der Erklärung von Ford nahezu jeder Akku verunreinigt.


    Sollten es nicht nur 0.0021 Prozent sein ?


    Für mich ist das alles ein glasklarer Betrug an den Kunden und Beihilfe zur Steuerhinterziehung dem Staat gegenüber. Und das allerbeste. Wir fahren alle mit einem Fahrzeug herum, dessen Betriebserlaubnis erloschen ist. Jeder weiß, dass es dafür in unserem Land keiner großen Änderung bedarf.

    Ford Kuga PHEV Vignale, Magnetic-Grau-Metallic, Technologie- und Assistenzpaket, Panorama-Dach, Alarmanlage, elektrische Anhängerkupplung, 20 Zoll Räder für Sommer und Winter


    19.03.2021 - Auto bestellt

    18.05.2021 - Auto gebaut

    01.06.2021 - Anlieferung Händler

    06.07.2021 - Auto beim Händler abgeholt

  • Zitat

    Für mich ist das alles ein glasklarer Betrug an den Kunden und Beihilfe zur Steuerhinterziehung dem Staat gegenüber

    Dann hätten die Strafermittlungsbehörden schon ein Strafermittliungsverfahren vaw einleiten müssen, da sowohl Betrug als auch die Steuerhinterziehung Offizialdelikte in diesem unseren Staate sind


    Zitat

    Und das allerbeste. Wir fahren alle mit einem Fahrzeug herum, dessen Betriebserlaubnis erloschen ist

    Das entscheidet in D das Kraftfahrtbundesamt, das offenbar DERZEIT noch keinerlei Anlass und triftige Gründe sieht, die erteilte BE zu widerrufen🤷🏻‍♂️