Diskussion zum Rückruf 25SC4 für den Kuga, Brandgefahr des Hochvoltakku

  • Mit Forscan kann man doch sehr viele tolle Sachen machen. Z. Bsp. das automatische Verriegeln der Türen bei Fahrt freischalten.


    Kann man auch das Laden bis 10 oder 11 KWh aktivieren? Also dass der Ladevorgang wieder bei den alten 100% beendet?

    Ford Kuga PHEV Titanium X

    Bestellt: 24.08.2020

    Fahrgestellnummer erhalten: 24.03.2021

    Baudatum: voraussichtlich 31.03.2021 , laut Conversmode 30.03.2021 (als VW)

    Liefertermin: irgendwann im Jahr 2021 , 08.05.2021, nicht eingehalten , unbekannt

    Neuer Übergabetermin: 31.05.2021


    31.05.2021: Der Kuga gehört endlich mir :)


    Samsung Galaxy S23 Ultra, Android

  • Mit Forscan kann man doch sehr viele tolle Sachen machen. Z. Bsp. das automatische Verriegeln der Türen bei Fahrt freischalten.


    Kann man auch das Laden bis 10 oder 11 KWh aktivieren? Also dass der Ladevorgang wieder bei den alten 100% beendet?

    Damit wäre ich aber ganz vorsichtig. Ich gehe davon aus, wenn es geht und man es macht, die Betriebserlaubnis des Autos erloschen ist und somit auch keine Versicherung mehr greift. Jeder muss selber wissen was er macht, aber das ist schon kriminell.

    Kuga PHEV, Active-X, MY 2025, Desert-Island-Blue, Technikpaket, Ganzjahresreifen, Winterpaket 2.

    Bestellt 01/25, Händlerankunft 04/25, Auslieferung 04/25.

  • noch noe was Ironie gehört? 8)

    Ironie kann ich in der letzten Fragestellung zwar nicht erkennen, aber hier meine Antwort:


    Nein, kann man sicherlich nicht.

    Was Forscan kann, ist das Ändern von änderbaren Parametern, auch wenn diese über standardmäßige Schnittstellen wie das SYNC nicht angeboten werden.

    Was Forscan nicht kann, ist das Umschreiben der zugrundeliegenden Betriebssoftware (Firmware).


    Wenn Ford mit diesem Update lediglich einen Parameter ändert, braucht es sicherlich kein aufwändiges Systemupdate. Hier wurde dagegen im BECM und vielleicht noch in anderen Modulen die Firmware angepasst.

  • In Forscan gibt es (zum Glück) keine Möglichkeit im Modul BECM etwas zu ändern - es steht für Programmierungen nicht zur Verfügung.

    Wäre ja auch nicht gut, wenn da jemand bei der Zellspannung (>4,2V) oder der Batteriepackspannung (>370V) unsinnige Werte ausprobiert, um z.B. mehr Energie in den Akku zu bekommen. Hatte schonmal einen kleinen Akku beim Durchgehen erlebt, sowas mag ich nicht bei einem Akku mit ca. 10kWh erleben, wenn diese Energie in Sekunden in Wärme umgewandelt wird.

    Andere Module schon, da sollte man aber gut wissen, was man anstellt.

    Ford Kuga MK3 PHEV ST-Line MJ2020, Zulassung 05/2021, Farbe: AGATE BLACK METALLIC

    Reifen: Nokian SEASONPROOF 1 225/60R18 104W

    KM-Stand 14.10.2026: 55964

    Update am 8.10.2026 erhalten

    100% ist der alte 80% Ladezustand - ca. 1,6 kWh verloren bei SoH 87,5%

  • …mit deinen Überlegungen wären die 86% von Ben-LDK noch akzeptabler…

    Das sehe ich auch so und halte 86% für völlig normal. Nach einer anfänglich etwas größeren Degradation stagniert diese nahezu über eine längere Nutzungsdauer. Ford gibt aktuell (Mj 2026.75) im Datenblatt gemäß EU-Verordnung 2023/1542 eine Lebensdauer von 2133 Ladezyklen oder 8 Jahren bis zu einem Kapazitätsverlust von 30% (SoH 70%) an.


    Datenblatt-KugaPHEV2026_75-2.png

  • Mir ging es ja auch nicht um den Stand von 86%, sondern um die für mein Verständnis sehr schnelle Reduktion des SoH um 1,5 % in nur vier Wochen.

    PHEV ST Line X in Sedona Orange mit allem, ausser Pano-Dach und AHK, gebaut 09/2020


    FordPass auf S24 mit Android 15.


  • …deswegen ja meine Meinung:

    Die jetzige weitere Entwicklung intensiv beobachten, ob dieser kurzfristig auftretende Verlust so anhält oder wieder einpegelt… ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, dass bei einer „Beschwerde“ bei Ford bei einem einmaligen solchen Verlust nichts rüber kommen wird - ich habe da so ein bisschen die Worte: „Stand der Technik“ im Kopf…


    Grüße

  • Zwar erst n=2. Zweimal geladen nach dem 25SC4-Downgrade. Aber es passen gut 20 % weniger kWh hinein, was natürlich auch weniger elektrische Reichweite bedeutet. :(


    Gestern bin ich beispielsweise eine Strecke gefahren, die ich öfter fahre (von zu Hause zu einem bestimmten Wald). Die einfache Strecke beträgt 48 km. Die Außentemperatur lag bei 18 Grad und es gab kaum Wind. Trotzdem habe ich es gerade noch bis zum Ziel geschafft; dort war die HV-Batterie leer.


    Schon ziemlich traurig, denn vorher hatte ich bei dieser Strecke normalerweise noch etwa 10 km elektrische Reichweite übrig.

    Wie auch immer, nach meiner Rückkehr habe ich das Auto wieder aufgeladen (die angezeigte elektrische Reichweite stand schon seit längerer Zeit bei 0 km), und es gingen gerade einmal 10,2 kWh hinein (gemessen an meiner Wallbox, wie immer). Vor dem 25SC4-Downgrade konnten hingegen etwa 12 kWh geladen werden – und das war in den vergangenen drei Jahren so.


    Ich warte jetzt erst einmal ab, bis die Wartungsgutscheine eintreffen, und werde dann überlegen, ob es überhaupt Sinn macht, weiter gegen Ford vorzugehen.

    Obwohl jemand meinte, dass man bei einem Verlust von mehr als 12 % die Ford-Werkstatt eine Analyse des Batteriezustands durchführen lassen können müsste, bin ich da eher skeptisch. Sie sind vor allem gut darin, alles abzuwimmeln und sich gegenseitig die Verantwortung zuzuschieben – sowohl Ford selbst als auch die Werkstatt. <X


    Auch die genauen Bedingungen, unter denen man im Rahmen der verlängerten Garantie tatsächlich eine neue Batterie bekommen würde, sind mir nicht ganz klar.

    Gilt das nur dann, wenn das Auto bereits aufgrund eines schwerwiegenden Fehlers liegen geblieben ist und ein Batteriedefekt festgestellt wurde? Oder auch dann, wenn der SoH (State of Health) innerhalb des festgelegten Zeitraums unter einen bestimmten Prozentsatz gefallen ist? :/