Diskussion zum Rückruf 25SC4 für den Kuga, Brandgefahr des Hochvoltakku

  • Wieso hört man eigentlich vom Turneo PHEV keine Probleme? Der kam zur gleichen Zeit auf den Markt.

    Ford Kuga PHEV Titanium X

    Bestellt: 24.08.2020

    Fahrgestellnummer erhalten: 24.03.2021

    Baudatum: voraussichtlich 31.03.2021 , laut Conversmode 30.03.2021 (als VW)

    Liefertermin: irgendwann im Jahr 2021 , 08.05.2021, nicht eingehalten , unbekannt

    Neuer Übergabetermin: 31.05.2021


    31.05.2021: Der Kuga gehört endlich mir :)


    Samsung Galaxy S23 Ultra, Android

  • Die Übersetzung:

    Ich habe meinen Fall für ein Auto-Schiedsverfahren eingereicht. Der Händler wurde offiziell gebeten, sich zu der Angelegenheit zu äußern.


    Ich warte seit etwa drei Wochen auf die Antwort des Händlers. Bisher habe ich keine Informationen darüber erhalten, ob seine Aussage eingegangen ist.


    Darüber hinaus habe ich einen Brief an das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) geschickt, in dem ich einige detaillierte Fragen zum Produktrückruf und zum bestehenden Problem gestellt habe. Ich warte immer noch auf eine schriftliche Antwort.


    Außerdem habe ich bereits drei E-Mails mit spezifischen Fragen an Ford geschickt. Leider kommen Fords Antworten nicht auf den Kern der Sache und beantworten nicht eindeutig wichtige Fragen.


    Morgen werde ich den Kfz-Schiedsausschuss bitten, zu fragen, ob es in der Zwischenzeit eine Erklärung des Händlers gegeben hat.


    Sobald ich neue Informationen von einem Händler, einem Schiedsgericht oder einem KBA erhalte, werde ich Sie hier im Forum informieren.

    Ford Kuga MK3 PHEV ST-Line MJ2020, Zulassung 05/2021, Farbe: AGATE BLACK METALLIC

    Reifen: Nokian SEASONPROOF 1 225/60R18 104W

    KM-Stand 14.10.2026: 55964

    Update am 8.10.2026 erhalten

    100% ist der alte 80% Ladezustand - ca. 1,6 kWh verloren bei SoH 87,5%

  • Entschuldigt, ich hatte gar nicht bemerkt, dass ich den Text auf Polnisch eingefügt habe. Danke an den Kollegen weiter oben fürs Übersetzen – kurz und auf den Punkt. 👍

    Ich habe das Fahrzeug vor einem Jahr gebraucht gekauft, mit einem Jahr Gewährleistung. Im Juni habe ich den Händler zur Nachbesserung aufgefordert, was er abgelehnt hat. Im August bin ich dann vom Kaufvertrag zurückgetreten, aber auch das hat der Händler abgelehnt.

    Mein nächster Schritt war die Kfz-Schiedsstelle. Dort läuft das Verfahren aktuell und ich warte ab, was dabei herauskommt.

    Falls wir dort zu keiner Lösung kommen, geht die Sache vor Gericht. Ich werde jedenfalls nicht aufgeben.

    Durch dieses Forum habe ich inzwischen einiges dazugelernt und einige wirklich hilfreiche Informationen bekommen.

    Das Update habe ich bisher bewusst noch nicht durchführen lassen. Stattdessen sammle und sichere ich so viele Beweise wie möglich. Unter anderem dokumentiere ich jeden Ladevorgang von 0 auf 100 % und überprüfe bzw. protokolliere die Batteriedaten regelmäßig mit FORScan.

  • Frage an die, die das Update schon drauf haben und weniger geladen bekommen.

    Wie verhält es sich mit der Laderate, wenn man bis 100% läd? Eigentlich müsste/könnte die doch jetzt bis zum Ende hoch sein und nicht wie früher deutlich zurückgehen.

    Ford Kuga MK3 PHEV ST-Line MJ2020, Zulassung 05/2021, Farbe: AGATE BLACK METALLIC

    Reifen: Nokian SEASONPROOF 1 225/60R18 104W

    KM-Stand 14.10.2026: 55964

    Update am 8.10.2026 erhalten

    100% ist der alte 80% Ladezustand - ca. 1,6 kWh verloren bei SoH 87,5%

  • Nach meinem laienhaften Rechtsverständnis sind durch die Behebung (SW-Update) des offensichtlichen Konstruktionsfehlers (Batteriebrand-Gefahr) die ursprünglichen Produkteigenschaften des Fahrzeugs (Batterievolumen, elektr. Reichweite) nicht mehr gewährleistet. Ob man daraus eine Fahrzeugrückgabe bei Neuwagen oder eine Schadensersatzforderung ableiten kann müssen Juristen bzw. Gerichte klären. Ich warte mal auf das erste Urteil.

  • Frage an die, die das Update schon drauf haben und weniger geladen bekommen.

    Wie verhält es sich mit der Laderate, wenn man bis 100% läd? Eigentlich müsste/könnte die doch jetzt bis zum Ende hoch sein und nicht wie früher deutlich zurückgehen.

    Geht ebenfalls am Ende langsam zurück und dauert sehr lange bis die letzten zwei Prozent voll sind

    2025er grüner Titanium PHEV mit allem außer Panoramadach und Matrixlicht.

  • Nach meinem laienhaften Rechtsverständnis sind durch die Behebung (SW-Update) des offensichtlichen Konstruktionsfehlers (Batteriebrand-Gefahr) die ursprünglichen Produkteigenschaften des Fahrzeugs (Batterievolumen, elektr. Reichweite) nicht mehr gewährleistet. Ob man daraus eine Fahrzeugrückgabe bei Neuwagen oder eine Schadensersatzforderung ableiten kann müssen Juristen bzw. Gerichte klären. Ich warte mal auf das erste Urteil.

    Nach meinem laienhaften Rechtsverständnis muss zwischen Gewährleistung und Produkthaftung unterscheiden werden.

    • Bei Gewährleistung (auch bei gewerblichen Gebrauchtwagen verkauf ) muss der Verkäufer (Handler) den Mangel beheben, Ausgleich zahlen oder Rückabwicklung zustimmen.
    • Bei Produkthaftung (z.B. Konstruktions- oder Fabrikationsfehler), auch nach der Gewährleistung, muss Ford nur sicherstellen, dass keine Gefahr durch ihr Produkt entstehe. Wie dies Verwirklicht wird ist oft eine Juristische Streitfragen.
    • Bei Garantie gilt die Vereinbarung, die Ford vorgibt.
  • Waren eigentlich die Ladezyklen schon ein Thema?


    Soweit ich informiert bin hat die HV Batterie einen Wert von 1000 Ladezyklen (vollständige Aufladung und vollständige Entladung entspricht einem Zyklus).


    Wie verhält sich das jetzt mit dem Update? Weil wenn ich nur 80% laden kann, dann sind die 1000 Zyklen ja auch schneller erreicht. Natürlich wird die HV Batterie nach dem erreichen der 1000 Zyklen nicht ihren Dienst einstellen.

    Wie relevant ist das für die HV Batterie? Oder unterliege ich einem Gedankenfehler?

    Ford Kuga ST Line X in Obsidian Schwarz


    Technikpaket, Fahrassistenzpaket, Winterpaket, AHK Vorbereitung


    Gekauft 16.4.21 - Übernommen 29.4.21 (Vorführwagen)

  • … Soweit ich informiert bin hat die HV Batterie einen Wert von 1000 Ladezyklen …

    … Wie verhält sich das jetzt mit dem Update? Weil wenn ich nur 80% laden kann, dann sind die 1000 Zyklen ja auch schneller erreicht. …

    Die Daumenregel bezüglich 1000 Ladezyklen hat sich allgemein in der Praxis nicht bewahrheitet. Man geht inzwischen eher von 2000-3000 Zyklen aus. bis die die Kapazität spürbar abgenommen hat. Als Grenze wird meist 30% Kapazitätsverlust angesehen. Das entspricht auch der Ford Garantie von acht Jahren oder 160.000 km bezüglich verbleibender 70% Kapazität.


    Wenn das Update die Ladung auf 80% begrenzt, um den Stress der Zellen zu reduzieren, hat das keinen Einfluss auf die Anzahl der Ladezyklen, man lädt ja nur öfter eine kleinere Menge. Die Kapazität des Alkus bleibt davon unbeeinflusst.


    Was man aber auch nicht vergessen darf: Die Anzahl der Ladezyklen berechnet sich nicht nur aus der Energie, die per Kabel geladen wird. Es kommt noch die Energie hinzu, die durch Rekuperation über die Traktionsmaschine und bei laufendem Verbrennungsmotor über die Generatormaschine hinzugefügt wird, was man an den rein elektrischen Kilometern bei „leerem“ Akku sehen kann. Ich schätze daher die Ladezyklen über die elektrisch gefahrenen Kilometer und nicht nur über das Laden per Kabel ab.