Diskussion zum Rückruf 25SC4 für den Kuga, Brandgefahr des Hochvoltakku

  • Wegen den Hinweisen auf Kulanz und Entgegenkommen mit 2 kostenfreien Inspektionen:


    Für mich kalkuliere ich mal so: überschlägig hat mich die Batterie EUR 12.000 gekostet, bei 10 Jahren Nutzung sind das 100 EUR im Monat.

    Die 10 Monate Einschränkung um 20% entsprechen also ca. 200 EUR, mit gutem Willen könnte ich ein Ausgleichszahlung von EUR 120 dafür akzeptieren.

    Für weitere zukünftige 5 Jahre fordere ich EUR 1.200 (20% von 60×100), mit gutem Willen könnte ich "2 Inspektionen mit allem Drum und Dran" dafür akzeptieren.


    Das Problem: Ford ist so blöd arrogant, mich wie einen Bittsteller zu behandeln, der um die Größzügigkeit von Ford betteln soll.

    Die Gefahr eines frühzeitigen Defekts wird durch 10 Jahre Garantie aufgefangen. Eine höhere Besteuerung wegen veränderter KBA-Typzulassung oder unbekannter zukünftiger Nachteile soll ebenso von Ford übernommen werden.


    Wenn Ford nicht so arrogant wäre und die Nachteile und die Ausgleichszahlung tranparent gegenüber stellen würde. Hätte hätte Fahradkette.


    Mein wirkliches Problem ist der Wiederverkaufswert, der Verlust von geschätzten EUR 7.000 ist erheblich.

  • Das dürfte doch wohl der Preis für den Endverbraucher sein. Die Frage wäre, was Ford für eine Batterie bezahlen muss.

    Eben, wenn Ford vllt doch zwangsweise tauschen, rechnen sie bestimmt nicht den VK und auch nicht den entgangenen Gewinn. Die Akkus dürften im Grund nichts zum Umsatz und Gewinn beitragen müssen.

    Die paar Schritte kann ich auch (elektrisch) fahren.

  • wenn Ford vllt doch zwangsweise tauschen

    Wenn man einen kompletten Austausch den wirklich braucht.

    Wenn es "saubere" Akku-Packs gäbe, könnten die HVB im Kreislauf überarbeitet werden.

    In der Vergangenheit wurden Komponenten auch überarbeitet (z.B. Bremssättel, Vergaser, LiMa, Einspritzpumpen, etc).


    In der Luftfahrt völlig normal.

    Grüße

    Jörg21279


    WF0FXXWPMHPU0599x, Build Date : 05.10.2023, 2.5L PHEV, ST-LINE, start warranty: 17.01.2024

  • Einfach den Bericht mal übersetzt


    In einem Schreiben an die Kuga-Fahrer gibt Ford offen zu, dass die Kapazität der PHEV-Batterie und damit die elektrische Reichweite des Kuga nach dem Software-Update, das als Lösung für die Probleme mit diesem Fahrzeug entwickelt wurde, im Durchschnitt um etwa 12 Prozent sinken wird. Das Update „25SC4“ begrenzt die Batteriekapazität softwareseitig und verhindert so effektiv das vollständige Laden der Batterie. Dies war bereits vor dem Update von Ford als temporäre Lösung angekündigt worden. Zunächst wurden Kuga-Fahrer (in den USA Escape) gebeten, die Batterie gar nicht zu laden, wofür in Europa eine Entschädigung von 120 Euro angeboten wurde. Später wurden sie gebeten, die Batterie maximal auf 80 Prozent zu laden. Sofern dies sicher ist, ist selbstverständlich auch ein vollständiges Laden mit softwareseitig begrenzter Batteriekapazität möglich.


    Ein Leser hat uns jedoch darauf hingewiesen, dass viele Kuga-Fahrer online von einem Reichweitenverlust von 20 Prozent berichten, nicht von 12 Prozent nach dem Update. Im Tweakers-Forum wurde eine umfassende Tabelle erstellt, in der Kuga-Fahrer ihre an der Ladestation gemessene Batteriekapazität vor und nach dem Update angeben. Tatsächlich sind dort deutlich höhere Kapazitätsverluste als 12 Prozent zu verzeichnen, sogar bis zu 30 Prozent. Es gibt jedoch auch Fälle mit geringeren oder gar keinen Kapazitätsverlusten.


    Letzteres bestätigt Fords Aussage, dass der genaue Effekt auch von den Umständen während des Ladevorgangs abhängt und daher nicht anhand eines einzelnen oder weniger Ladevorgänge gemessen werden kann. Auf Nachfrage bekräftigt Ford daher seine Position, dass die 12 Prozent ein „geschätzter Durchschnittswert“ für die gesamte Flotte sind, was bedeutet, dass der Kapazitätsverlust im Einzelfall höher oder niedriger ausfallen kann. Darüber hinaus weist Ford auf die natürliche Alterung der Batterie hin, die ein Kuga, der mitunter fünf oder sechs Jahre alt ist, aufweist. Die Kapazität nimmt auch durch Nutzung und Ladevorgänge ab, insbesondere bei einem Plug-in-Hybrid, der häufig komplett leer oder voll geladen ist